Kunstausstellung im Xylon Museum Schwetzingen
Ausstellungsdauer: 22.10.25 - 8.2.2026
Öffnungszeiten: Sa / So 14 - 17 Uhr
Winterpause vom 27.12.25 - 6.1.2026
Xylon-Museum Schwetzingen, Kronenstr. 17, 68723 Schwetzingen
Der Eingang befindet sich im Innenhof.
Ausstellende Künstler*innen
Mona Albrecht (Nr. 11)
Die Arbeiten von Mona Albrecht zeigen einzelne Fragmente des menschlichen Körpers. Ihre
Bleistiftzeichnungen erfassen Strukturen und Details bestimmter Partien. Die Zeichnungen wollen dabei den Blick auf das Detail richten, welches begrenzter Ausschnitt eines Ganzen und gleichzeitig pars pro toto sein
kann. Das Spannungsfeld zwischen Reduktion und Fülle spiegelt sich darüber hinaus auch in der
Wahl monochromer und ursprünglicher Mittel wie Graphit und Papier.
Arbeiten (Nr. 11)
„Ohne Titel“ 4 tlg. 2025, Bleistift/Papier, 70 x 90 cm
Vita
Geboren 1987, lebt und arbeitet in Mannheim
Studium der freien Kunst und Kunstpädagogik FKAM (2022-24)
Ausstellungen (Auswahl):
„Kaltwasser“, Altes Volksbad, Mannheim (2025)
„Sommermixtape feat. ABK Mannheim“, Strümpfe, Mannheim (2025)
„Ins Offene“, Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim (2024)
„Blickwinkel“ Raum S4, 17 (ehem. Stadtgalerie), Mannheim (2024)
„Fragmente“, Galerie Hafemann, Wiesbaden (2023)
Max Bode (Nr. 28)
„Es gibt nichts auf der Welt, dass keinen entscheidenden Moment hat. […]
Der Moment! Wenn du ihn verpasst, ist er für immer verschwunden.“
(Henri Cartier-Bresson, „The Decisive Moment“)
Mit einem feinen Blick für die oft übersehenen Details des Alltags und einem augenzwinkernden Sinn für das Absurde lädt Max Bode uns ein, die Poesie des Augenblicks zu entdecken. Seine Fotografien, die er „Knipsing Spots" nennt, feiern die Schönheit des Alltäglichen, die oft unbemerkt bleibt. Fotografien für alle, die den Humor in den kleinen Dingen schätzen und die bereit sind, sich von der leisen Magie des Augenblicks verzaubern zu lassen.
Vita
Geboren 1982 in Karlsruhe, lebt und arbeitet seit 2015 in Mannheim
Seit 2017 tätig als künstlerischer Fotograf
2014 M.A.-Abschluss in Klassischer Archäologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Ausstellungen
Künstlerbund Speyer e.V., [Kunst]Projekte Monica Ruppert, Experiment – Offene Ateliers Mannheim
Arbeiten (Nr. 28)
Bolzplatz (Mannheim)
2018, Fotoprint/Acrylglas, 2/7, 45 x 30 cm
Black Dog, (Monster, Niederlande)
2018, Fotoprint/Acrylglas, 2/7, 45 x 30 cm
Fish (Mannheim)
2017, Fotoprint/Acrylglas, 2/7, 40 x 30 cm
Kontakt: Insta: @knipsingspots_maxbode | EMAIL: maxbode@web.de
Eric Carstensen (Nr. 35)
Seit 1996 arbeite ich überwiegend konzeptionell mit unterschiedlichen Medien. Basis ist oft Fotografie, aber auch Video. Die Herangehensweise ist dabei oft situativ, installativ und ortsbezogen. So entstehen auch mit älterem Material an neuen Orten neue Werke. Im Vordergrund stehen dabei meist Verbindungen die zwischen Ort, Werk und Rezipienten entstehen. So definiere ich selbst meinen „Strümpfe – The Supper-Artclub“ als Soziale Plastik – ganz im beuysschen Sinn.
Arbeiten (Nr. 35)
„Laurence & Frank (hier nur Laurence)“, 1995/2025,
C-Print-Unikate, zerschnitten u. gerahmt, jeweils 70 x 70 x 4 cm
Vita
1968 geboren in Hennebont / F – lebt und arbeitet in Mannheim
1990–1991 Freie Kunstakademie Rhein.Neckar
1991–1997 Folkwang- Universität der Künste, Essen
Seit 1996 Zusammenarbeit mit Michael Volkmer als superart.tv
2005–2008 Lehrauftrag für Videokunst PH Heidelberg
2020–2025 Lehrauftrag für Videokunst Freie Kunstakademie Rhein-Neckar
Seit 2025 Lehrauftrag für Konzeptkunst ABK Mannheim
Ausstellungen /Auszeichnungen / Projekte
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim
2025 Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim
2024 Fundus V – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2024 Deltabeben – Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (Katalog)
2023 Fundus IV, 10 Jahre Strümpfe – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2022 Flux4Art – Landesmuseum Mainz (Katalog)
2022 Schweigen streuen – Kunstverein Viernheim (superart.tv)
2021 Fundus III, 10 Jahre Strümpfe – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim 2020 Projektstipendien Baden-Württemberg 2019 Auflauern – Abschlussausstellung Stipendium Kommandantenhaus Dilsberg
2019 Fundus II, 10 Jahre Strümpfe – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2018 Sommer Mixtape – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2009 Kunst am Bau – Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
2008 Förderstipendium EHF-Fond Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
2006 Kunstpreis der Blickachse 2006, Worms
2003 Arbeitsstipendium für die Schweiz
1999 Stipendium des Deutsch-Französischen Kulturrates
1998 Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz
Kontakt: www.struempfe-jungbusch.de
Werner Degreif (Nr. 3)
Die von Werner Degreif aus bemalter Leinwand reliefartig geformten Figuren erscheinen vor einer weißen Wand, wie auf einer Simultanbühne. Auf ihr gelangen verschiedene alltägliche Handlungsebenen zugleich zur Darstellung. Durch das Hervorheben bestimmter Körperteile, wie Füße und Hände mittels Wölben der Leinwand werden alltägliche Gesten betont. Da die Figuren auf einen vordergründigen Aktionismus verzichten, geht es Werner Degreif um ein genuin gestalterisches Problem, nämlich um den Raum. Das Hervortreten aus der Fläche und dem Verschwinden im Raum.
Text nach Werner Marx
Arbeiten (Nr. 3)
„Frau und Mann mit Koffer “, 1994, Acryl auf Leinwand, Bauschaum und Draht, ca. 100 x 60 cm"
Vita
1954 geboren in Wiesloch / Baden, Ausbildung in klassischer Trompete
1977–85 Studium der Freien Kunst, Hochschule für Bildende Künste, Hamburg Zusammenarbeit mit Hamburger New-Jazz-Gruppen
Preise / Stipendien
2021 Projektstipendium Zeichnungen auf Hausfassaden, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden Württemberg
2015 Aufenthalt im Künstlerhaus Amarante, Portugal
2013 Projektstipendium, Ahmedabad, Indien
2008 Hotel Pupik, Schrattenberg, Österreich
1991 Kunstpreis Hamburg Altona, 2. Preis
1986 DAAD-Stipendium Istanbul / Türkei
1980 Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
Ausstellungen im In- und Ausland, Trompetenperformances
2025 Entstehen und Vergehen, Kulturverein Wachenheim (Duo mit Kathleen Knauer)
2025 Kaltwasser, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim
2025 Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim
Kontakt: werner_degreif@web.de
Alina Grabovsky (Nr. 14)
Die (zumeist großformatigen) Bilder von Alina Grabovsky zeichnen sich durch einen fluiden Charakter aus, der keine klare Grenze zwischen abstrakter Fläche und figürlichen Elementen erkennen lässt. Dabei findet man selten vollständige oder unbeschädigte Figuren. Meistens sind es nur Teile eines menschlichen Körpers, angedeutete Posen oder Szenen. Manches davon verweist auf Alltag, Freizeit oder Erotik, ganz werden die Figuren/Szenen jedoch nie enthüllt. Durch einen expressiven Duktus und provokante Farbgebung werden die in diesen Bildern angelegten Spannungsverhältnisse zusätzlich verstärkt.
Arbeiten (Nr. 14)
„Ohne Titel“, 2024, Öl auf Leinwand, 20 x 27cm
„Ohne Titel“, 2024, Öl auf Leinwand, 20 x 27cm
„Ohne Titel“, 2025, Öl auf Leinwand, 20 x 27cm
Vita
Geboren 1987 in Kiev/Ukraine
Studium
2016 Meisterschülerin bei Prof. Marcel van Eeden, Staatliche Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe, DE
2010-2015 Studium der Malerei bei Prof. Erwin Gross, Prof. Matthias Bitzer, Prof. Marcel van Eeden,
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, DE
2013 Studium der Malerei bei Prof. Hans Ashley Scheirl, Akademie der Bildenden Künste Wien, AT
Preise / Nominierungen (Auswahl)
2023 STRABAG International Artaward (Nominierung), Wien, AT
2021 Women Art Prize / X-treme (2.Preis), Berlin, DE
2020 Preis für junge Kunst (2.Preis), Kunstverein Centre Bagatelle Berlin, DE
2012 Pfalzpreis für Malerei (Nominierung), Pfalzgalerie Kaiserslautern, DE
Arbeitsstipendien / Weitere Förderungen
2024 Österreichisches Kulturforum, New York, US Auslandsförderung New York, BMKOES, Wien, AT
2021 Österreichisches Kulturforum Bern, CH Jüdisches Museum Basel, CH
2010-2016 Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk Berlin, DE
2011 Lions Art, Kunstverein Mannheim, DE
Residencies
2026 (upcoming) Swatch Art Peace Hotel, Shanghai, CHN
2025 Quinta Das Relvas, Branca, PT
2024 Residency Unlimited, New York, US
2022 Künstlerdorf Schöppingen, DE
2017 Retreat for jewish artists in Berlin, DE (residency von Asylum Arts New York City, US)
2016 Kurt Tucholsky Literaturmuseum in Rheinsberg, DE (residency von Dagesh Kunst LAB/ Ernst
Ehrlich Studienwerk Berlin, DE)
Öffentliche Sammlungen
2023 Kunstankauf der Stadt Wien, AT
Art Fairs
2025 (upcoming) Roma Arte in Nuvola, Rom, IT; repräsentiert von der Galerie MLZ Art Dep, Triest, IT
Art Verona, Verona, IT; repräsentiert von der Galerie MLZ Art Dep, Triest, IT
PARALLEL, Vienna, AT
Art Karlsruhe; repräsentiert von der Galerie Heckenhauer, München, DE
2023 PARALLEL, Vienna, Austria
Ausstellungen (Auswahl)
Shows (Solo)
2025 Unstable Conditions, Heckenhauer Galerie, München, DE
Pieces From A New York Dance Floor, Barvinskyi Gallery, Wien, AT
trans:form, Bildraum 07, Bildrecht, Wien, AT
2024 On My Knees, Picture Theory Gallery, New York City, US
2022 disco, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, DE
Shows (Duo/Trio)
2025 Alina Grabovsky-Ursula Hübner, L-Art Galerie, Wien, AT
Eagles Fly Free, Kunstraum am Schauplatz, Wien, AT
2024 Earth and Ether, Thierry Goldberg Gallery, New York City, US
2023 bite your tongue, messing schwarz, Wien, AT
2022 paint in your heart, Balagan Arts, Basel, CH
Shows (Group)
2025 (upcoming) Xylon Museum Schwetzingen, DE
(upcoming) Reaktor, Kunst Asyl (in Kooperation mit Dorotheum), Wien, AT
Escape Into The World of Illusion, Splitart, Wien, AT
From Port to Port, OpenArtlink, Athen, GR
Escape into the World of Illusion, Back to Athens, Athen, GR
Painting Vibes 1, MLZ Art Dep & Wiener Art Foundation, Triest, IT
2024 Open Studio Days, Vienna Art Week, Wien, AT
The Silence of The Sirens, Splitart Projects, Wien, AT
Far and Near, Residency Unlimited, New York City, US
A Suitcase, Kunstraum Super, Wien, AT
The Silence Of The Sirens, Back to Athens, Athen, GR
37x21x21 A Suitcase, Picture Theory Gallery, New York City, US
2023 The other Side - dream on, Dark City, Wien, AT
The other Side, Dark City, Wien, AT
Über das Neue-Wiener Szenen und darüber hinaus Teil 2, Dessous, Belvedere 21, Wien, AT
Rock Paper Scissors, Aa Collections Galerie, Wien, AT
Dream, Dessous/Hotel Kunst, Wien, AT
2022 Group Show, Haus der Wiener Kaufmannschaft, Wien, AT
last night on mars, Haus der Wiener Kaufmannschaft, Wien, AT
2021 Kunstsalon Zwei:Geteilt, Galerie der Künstler, Museum der Fünf Kontinente München, DE (online
due COVID-19)
2020 Preis für Junge Kunst 2020, Centre Bagatelle Berlin, DE
2019 from Russia, gallery Marcus Ritter, London / Leipzig, DE
2018 transparent bodies, Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, Berlin, DE
1 Jahr Bunkerhill, Galerie Bunkerhill, Hamburg, DE
2017 transparent bodies, gallery Hinterconti, Hamburg, DE
transparent bodies, gallery 21, Hamburg, DE
Jahresausstellung, Baumwollspinnerei Leipzig, gallery G11, DE
Winterausstellung, Baumwollspinnerei Leipzig, gallery G11, DE
2016 Top 16 Meisterschüler der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Kunstverein
Mannheim, DE
2012 Junge Künstler in der Villa, Villa Böhm Kunstverein Neustadt, DE
Top 30 -Pfalzpreis für Malerei, Pfalzgalerie Kaiserlautern, DE
2011 Lions Art, Kunstverein Mannheim, DE
2008 15,98 : 14,8 :8, Kunstverein Mannheim, DE
Gründung
2024 Nobody’s Baby Residency in Wien, AT
Kontakt: https://www.alinagrabovsky.com/ | E-Mail: studio@alinagrabovsky.com
Alexander Horn | Kuration
Alexander Horn lebt und arbeitet in Mannheim und Ludwigshafen.
Kennzeichnend für seine malerischen und zeichnerischen Arbeiten, ob abstrakt oder gegenständlich, ist die große Variabilität der Ausdrucksmöglichkeiten, welche den jeweiligen konzeptuellen Vorraussetzungen angepasst werden.
Die Vielfalt seines Werkes durchzieht dennoch ein roter Faden, eine Art ironischer Distanziertheit von allen Ismen und künstlerischen Dogmen.
Vita
*1970, lebt und arbeitet in Mannheim und Ludwigshafen a. Rhein
Diplom Freie Kunstakademie Rhein Neckar (2002)
Ausstellungen (Auswahl)
"VON GESTERN BIS MORGEN", Raum S4.17, Mannheim (2025), "Sommermixtape feat. ABK Mannheim", Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim (2025), "Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft", im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim (2025)
"Exit" , Toolbox, Berlin (2025) E mit Ilkka Sariola - And Beyond the Infinite“, ArtEndart, Berlin (2025) - “Kryptochrom“, Haus am Werderplatz, Heidelberg (2025) E - „Radiale“, Kommandatenhaus, Dilsberg (2025) K - "Bruise", HAA Gallery, Helsinki (2024) - "Objet petit a", Kunstverein Viernheim (2024) E - "Bild und Ton", Galerie Wolf und Galentz, Berlin (2024) E mit Henrik Jacob - "Why Are We Sleeping", Galerie Rosenrot, Mannheim (2023) E - „Only the Rocks remain“, Strümpfe, Mannheim, (2023) E mit Ilkka Sariola - „Diamonds are Forever“, Port25, Mannheim, (2022/23) - "Deliver from Evil", Toolbox, Berlin, (2022) - "205/114", Künstlernachlässe Mannheim, (2022) - "The Light and the Dark", Galerie Wolf & Galentz, Berlin, (2022) - "Heimspiel", Port25, Mannheim, (2022) - "Tiere im Garten der Kunst", Galerie Wolf & Galentz, Berlin, (2022) - Deltabeben/Regionale, Kunsthalle Mannheim, Mannheim (2020/2021) K
Preise
Kiwanis Kunstförderpeis (2001)
Rudi Baerwind Kunstförderpreis (2000)
Ankäufe
Land Baden-Württemberg (2009), Kulturamt Mannheim (2015), Kulturamt Mannheim (2020), Landratsamt Heidelberg (2025)
Stipendien
Stipendium des MWK 1 (2021), Stipendium des MWK 2 (2021)
Publikationen
„Alexander Horn“, Katalog 2013-2022, Artbear Books | ISBN: 978-3-946957-23-2
„Regionale/Deltabeben“ 2020 | ISBN 3947544065
„Meine Toten“, Roman von Tanja Binder, Illustration, 2014 | ISBN 978-3-7357-8674-6
„King Kong“ -Contemporary Art Project“, Ausst. Kat., 2014 | ISBN 978-3-00-044415-9
„Inseln und Archipele: Kulturelle Figuren des Insularen zwischen Isolation Entgrenzung“,
A. E. Wilkens, [transcript], 2011 | ISBN 978-3-8376-1242-4
„Alexander Horn“, Katalog 2007-2010, 2010
Peng! raum für Kunst, Ausst. Kat., 2009 | ISBN 978-3-00-029697-0
Peng! raum für Kunst, Ausst. Kat., 2007 | ISBN 978-3-00-024075-1
Kontakt:
www.alexanderhorn.net
Cordula Hilgert (Nr. 27)
Fotografie | Konzeptkunst | Workshops
Unterschiedliche Fototechniken (analog, digital, experimentell) begleiten fast alle Projekte der Künstlerin, die meistens konzeptuell und partizipativ aufgebaut sind und Themen aus Gesellschaft und Umwelt behandeln. Dabei ist der kreative Prozess ein wichtiger Bestandteil ihrer künstlerischen Tätigkeit, den sie auch gerne mit anderen (Erwachsene und Kinder) teilt.
Arbeiten (Nr. 27)
1. Titel: Lichtbogen 1.1, Heddesheim, 2023/25
Technik: Solarigrafie, Langzeitbelichtung (ca. 3 Monate) mit der Lochkamera,
Kopie vom Negativ
Größe: 10 x 15 cm, Fine Art Print auf Alu-Dibond
2. Titel: Lichtbogen 1.2, Heddesheim, 2023/25
Technik: Solarigrafie, Langzeitbelichtung (ca. 3 Monate) mit der Lochkamera,
digitales Positiv
Größe: 50 x 75 cm, Fine Art Print auf Alu-Dibond
Vita
geb. 1967 in Bochum, seit 1989 wohnhaft in Viernheim
2015–2017 Umschulung zum Mediengestalter für Print und Digital
'2018–2022 Kunststudium: Freie Kunstakademie Mannheim
Seit 2024 Atelier „Abenteuer Kunst“ in Viernheim, Kurse für Kinder und Erwachsene und Kunstautomat im Vorgarten (Uhlandstraße 16, Viernheim, Nähe RNZ)
Mitgliedschaft
Künstlergruppe: Polyptychon | Gemeinschaftsatelier in Mannheim Käfertal
Kunstverein: K im Fluss e.V. Darmstadt, 2. Vorsitzende | Kunstverein Viernheim | Kunstverein Heddesheim | BBK Mannheim | Verein der ABK Mannheim
Ausstellungen
WEITERdenken, Markuskirche, Mannheim, 18.07. –17.08.25
DIAMONDS ARE FOREVER 2, PORT25 – Raum für Gegenwartskunst Mannheim, 30.11.2024–02.03.2025
SOMMERBRISE, Kunst Kubus, Mannheim, 20.07.–31.08.2024
ZUSAMMEMSPIEL, Kunstverein Heddesheim, 29.10.–26.11.2023
KunsTraum auf Zeit, ehemaliger Blumenladen in der Schwetzinger Fußgängerzone, Mitte Juni bis Ende August 2023
BUGA Mannheim, SOLO, Analoge Fototechniken (Lochkamera, Cynotypie, Lumenprints) Juni 2023
WERTE, Bildungszentrum der Bundeswehr, Mannheim, 16.03.–26.05.2023 | mit Katalog
Neue AnSichten, Raum S4.17 Mannheim, Plastische Arbeiten aus dem Seminar von F. Klinger Carvalho, 11.11. – 04.12.2022 | mit Katalog
Talk Fotografie, REM Mannheim, SOLO: 07.11. 2021
Ping Pong | 15 Dialoge, Kooperation zwischen Kunstverein Viernheim, Künstlernachlässe Mannheim und Freie Kunstakademie Mannheim, März–Juni 2021, Viernheim | mit Katalog
Kunst vor der Tür – digitale Ausstellung während dem Covid-19 Lockdown, Mitwirkung bei Organisation, Video und Onlinekarte, Leitung: F. Klinger Carvalho, Mai-Juni 2020
Sichtweisen, Fotografie, SOLO: Sparkasse Starkenburg, Viernheim, 08. – 29. 06. 2018
Verschiedene Ausstellungen, Workshops und Aktionen mit K im Fluss e.V. in Darmstadt, dem Kunstraum Backstube in Darmstadt Eberstadt, der Künstlergruppe „Polyptychon“ und dem BBK Mannheim, dem PORT25 – Raum für Gegenwartskunst Mannheim und der ABK Mannheim.
Kontakt: hilgertcordula@gmail.com | www.hilgertcordula.myportfolio.com | Insta: cordula.hilgert
Patrick Huber (Nr. 31)
Arbeiten (Nr. 31)
„Spitze (2 Teile)“, 2019/22, Cyanotypie/Damast, jeweils 30 x 20 cm
Vita
Kunstschule Nütingen
Studium an der Kunsthochschule Kassel, Diplom
1989-2004 Künstlerische Produktionsgemeinschaft Beck/Huber
1994-99 künstlerischer/wissenschaftlicher Mitarbeiter Kunsthochschule Kassel für Bildhauerei
seit 1997 lebt und arbeitet als Künstler und Kurator in Berlin
seit 1999 Betreiber vom COPYRGHTberlin Projektraum/Magazin für spartenübergreifende Kunst mit Ute Lindner
Awards (der letzen sechs Jahre)
2022 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfond (Neustart Kultur) 2020 Kulturprojekte Berlin, Sonderprogramm der Senatsverwaltung für Kultur und Europa 2018 Projektraumpreis des Berliner Senats für COPYRIGHTberlin 2017 Shanghai-Stipendium, STA-Artist-in-Residence-Program
Ausstellungen (Auswahl)
2023 touché, EMOP Berlin, Kronenboden, Berlin (E) UWAGA-Vorsicht, Kunstbauwerk Vierraden, Schwedt/Oder Myopia, Galeria Nowa Scena UAP, Universität der Künste, Posen/Polen
2022 ABS/BLA CONNECT, Torrance Art Museum, Los Angeles love in idleness, Toolbox, Berlin (E) SÄRKVÄÄ, Riihimäen Vanha Lasitehdass, Finnland in a landscape, COPYRIGHTberlin, Berlin (E)
2021 Berlin Artists, Centrul de Interes, Cluj/Rumänien Rouds, COPYRIGHTberlin, Berlin
2020 Do not lean out, Museum Savremene, Novi Sad (K)
2019 das Idyll ist trügerisch, Zagreusprojekt, Berlin
there is no place like home, Kunstverein, Viernheim (E)
2018 Love in idleness, Kunsthalle der Europäischen Kunstakademie Trier (E)
CO/LAB III , Torrance Art Museum, Los Angeles (K)
2017 Blue behind the mountain - STA-in-residence, Schanghai,China
2016 Techtelmechtel, Galeria Rotunda, Posen (E)
love in idleness, Kettenreaktion, Attisholz Schweiz (K)
2015 regader habiter, la cave a bananes, Paris
2011 Tobacco Road, Kunstbauwerk e.V., Vierraden. (K)
2010 Selected by, Galerie Patrick Ebensperger, Berlin
Kontakt: https://www.patrickhuber.net/
Dagmar Hugk (Nr. 10)
In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit menschlichen Eingriffen in natürliche Systeme und deren Deformationen sowie der Frage nach der Konstruktion von Wirklichkeit.
Seit 2000 entstehen in diesem Zusammenhang Installationen und Bilder aus fotografischem Material: Ich konstruiere, collagiere und inszeniere scheinbar reale Bildwelten, die auf die Natur oder organische Systeme verweisen, aber synthetischen Ursprungs sind. Grundlage sind Fotografien zuvor gefertigter Modelle.
Parallel dazu entwickele ich seit 2020 in Form von Zeichnungen eine Werkgruppe aus dem Beginn der 1990er Jahre weiter. Sie besteht aus zeichenhaften Formen, die an Symbole, Lebewesen und Gegenstände erinnern, sich aber einer eindeutigen Dechiffrierung entziehen.
Arbeiten (Nr. 10)
Aus der Serie Aufruhr der Dinge, 2024, Pigmenttinte und Aquarellfarbe auf Papier, 40 x 30 cm
Ohne Titel, 2016, Fine Art Print auf Dibond, 104 x 65 cm, Auflage: 3
Vita
1965 in Oldenburg geboren
seit 1997 als freischaffende Künstlerin in Köln tätig
1990-96 Studium der Freien Kunst an der HBK Braunschweig; Diplom
1997 Meisterschülerin bei John M Armleder und Lienhard von Monkiewitsch
Stipendien
2004 Land Schleswig-Holstein, Künstlerhaus Eckernförde; 2005 Künstlerhaus Hooksiel; 2009 Kölner Kunst- u. Video-Archiv, Datça, TR; 2014 Dr. Dormagen-Guffanti-Stiftung, Köln; 2022 Neustart Kultur, Stiftung Kunstfonds
Ausstellungen (u.a.):
2025 Buergyderuijtergallery, Neustadt an der Weinstraße (E)
2023 Stadtmuseum und Städtische Galerie Bergkamen (E)
2022 Kunstverein Landshut (E, K); VfaK Oberhausen (D)
2021 NRW-Forum Düsseldorf
2019 Kunstverein Lohne (E); Villa Streccius, Landau
2019/ 2013/ 2008 Galerie UP art, Neustadt (E)
2018 Städtische Galerie Kaarst (D)
2016 Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen (E)
2014 Museum im Prediger Schwäbisch Gmünd (E, K)
2012 Galeriehaus Nord, Nürnberg (E); Museum Ritter, Waldenbuch (K)
2010 Landesmuseum Oldenburg (K)
2009 Galerie Bossert, Köln
2008 Kunstverein Viernheim (D)
2007 Martin-Gropius-Bau, Berlin (K); Museum Eckernförde
2005 Musée d´art moderne et contemporain, Genf (K)
2004 Kunsthalle Lingen (D)
2003/ 2001 Kunsthalle Wilhelmshaven (K)
1999 Kunsthalle Exnergasse, Wien
E = Einzelausstellung, D = Doppelausstellung, K = Katalog)
Kontakt: Tel. 0162 6531535
Henrik Jacob (Nr. 4)
Arbeiten (Nr. 10)
Zeichnungen, 2020 -2025, Faserstift/Papier, insg. 80 x 70 cm
Vita
Geboren 1972 in Dresden, lives and works in Berlin
1994 – 2001 Studying fine arts, Hochschule für Künste Bremen
2001 Meisterschüler, Prof. Rolf Thiele, HfK Bremen
2009 / 2010 Guest lecturer, Western Illinois University, Macomb (IL)
2021 / 2022 Guest lecturer, FKAM, Mannheim
2007 – 2022 Co-Founding and curating Berlin based artspace Kulturpalast Wedding International
Ausstellungen / exhibitions (S) : Solo Shows / (G) : Group Shows
2024
Mahalla Open, (G), Berlin Art Week, Mahalla, Berlin
Haava, (G), Yö Galleria. Helsinki / Finnland
Sinälma, (G), HAA Galleria, Suomenlinna, Helsinki / Finnland
Bild & Ton, (S) mit Alexander Horn, Galerie Wolf & Galentz, Berlin
Gegend & Gelände, (S), Künstlerhaus/ Kunstverein Göttingen
2023
Two Decks Up and Down, (G), Altes Güteramt, Mannheim
Myopia_2, (G), Poznan / Berlin / Paris, copyright Berlin
Hauta Tamogotchit, Helsinki – Berlin, Studio Exchange / Finnland
Totteleminen, (G), mit Mika Karhu & Sampsa Indrèn, Tool Box, Berlin
Alles gut, (S), Galerie Falkenberg, Hannover
2022
Diamonds are forever, (G), Port 25, Mannheim
Interflug, (G), B-LA-Connect, Last Projects, Los Angeles / USA
plasticine disco, Sound- Performance, Bendix Building, Los Angeles
Särkyvää- Fragile, (G), Rihiimäen Lasitehdas, Rihiimäki / Finnland
Handgezeichnet, (G), Kulturpalast Wedding International, Berlin
2021
Artist Residence, (mit Jan Bejšovec), Schloss Cammin
Druckgrafik, (G), Galerie Wolf & Galentz, Berlin
und Sterne, (S), Kunstverein Viernheim / Kunsthaus Viernheim
Kolonie Wedding, (G), Centrul de Interes, Cluj- Napoca / Rumänien
2020
Blue Balloon, / (S), Wolf & Galentz, Berlin
Draw… / (G), Hapjungjigu Gallery, Seoul / Südkorea
50/50 The Matter of Duality / (G), Paul- Fleischmann- Haus, Berlin
The Joy Off Painting / (S), Performance, Kulturpalast Wedding, Berlin
2019
Do not lean out / (G), Contemporary Art Museum, Novi Sad / Serbien
Der Blick auf uns, (G), Galerie Wolf & Galentz, Berlin
Alles Kneten, (G), Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
A.rtistic T.eller M.achine, (S) Kulturpalast Wedding International, Berlin
Alles II, (G), Studio im Hochhaus, Berlin
2018
Plot in Plastilin, (G), MUDAC, Lausanne / CH
Artist´z Pub International, (G) Kunstraum Christoph Wieacker, Köln
Hall of Frame, (S + Martin Löhr), Bolderaja, Riga / Lettland
Kolonie Wedding, (G), Rathausgalerie Reinickendorf, Berlin
Recording, (S), Installation am Literaturhaus Berlin
2017
Kolonie Wedding, (G), Hyvinkään Taidemuseo / Finnland
There is a light, (G), Neonkunst, Berlin
Köpfe, (G), Makanien, Mannheim
Bernsteinzimmer 2.0, (S + Frederik Foert & Martin Löhr), Kulturpalast Wedding, Berlin
2016
Liebe Nachbarn, (S), Hapjungjigu gallery, Seoul / Südkorea
If Not Where, (G), Süptitzvilla , Hamburg
Trash Parade, street action/ concept, Kulturpalast Wedding, Berlin
Helter Skelter III, art festival/ concept, Kulturpalast Wedding, Berlin
Plot in Plastilin, (G), Museum für Kunst und Gewerbe, Winterthur / CH
2015
Fantasy, (S + Manfred Kirschner), Galerie des Westens, Bremen
Das Original, (S +Ralph Bageritz), Palais für Aktuelle Kunst, Glückstadt
Café Deutschland International, (S), Kulturpalast Wedding, Berlin
Bizarre Sound Creatures, (G), SoundLab Eindhoven / NL
2014
The Subterranean Gallery, (G), Galerie Crystal Ball, Berlin
City & Reality, Focus Germania (G), Zona K, Mailand / Italien
Humanus Touristicus, (G), Galerija Fonticus, Groznjan / Kroatien
Portraits, (S + Christoph Kopac), Galerie Gaminek, Bad Karlshafen
Portraits, (G), Galerie photoedition Berlin
Wien/ Berlin, (S + Christian Stock), dietrich & rodriguez, Berlin
6EQUJ5, (S), Westwerk, Hamburg
2013
Wedding Shuttle, (S), Kugelbahn Wedding, Berlin
T.I.C., (G), Galerie Crystal Ball, Berlin
Ideenspeicher, (G), Atelierhaus der Stadt Duisburg
At the eye level, (G), Alkatraz Gallery, Ljubljana / SLO
The Absence of.., (G), Kreuzberg Pavillon, Berlin
The end, (G), Galerie Neues Problem, Berlin
2012
Cocaine, (G), Galerie Spor Klübü, Berlin
Sterne, (G), Walden Kunstausstellungen III, Berlin
Arts for India, (G), sternmaguire fine arts, London / UK
BJUTI, (S) Galerie Crystal Ball, Berlin
Komoteereeo, (G), Greek Haircut Project, Galerie Crystal Ball, Berlin
Grenzfall Kunst, (G), Tapetenwerk Halle C01, Leipzig
co-misch-e Bilder, (S + Ralph Bageritz), Essenheimer Kunstverein
plomber, (G), kurt-forever / Le 6B, Paris- St. Denis / F
2011
A prospective get – together, (G), Kuiperdomingos, Berlin
Sorry, (S), signal gallery, London / UK
out of structure, (G), Walden Kunstausstellungen, Berlin
Der Letzte macht das Licht aus, (G), Freies Museum Berlin
2010
Stranded in the Future, (G), Spor Klübü, Berlin
The Bonobo, (S + Frank Diersch), Walden, Berlin
Zeichensymposium, (G), Künstlerhaus artoll, Bedburg-Hau
paperfile(s), (G), Galerie Neues Problem & oqbo, Essen
Gruppenausstellung, photoeditionberlin, Berlin
Nichts außer Zeichnungen IV, (G), Walden/ Hamburg, Münster, Maastricht
Helter Skelter Vol.II, art festival/ concept, Kulturpalast Wedding, Berlin
/+\=X, (G), serialworks studio, Kapstadt / Südafrika
Preise / Förderungen / grants
2001 – 2003 Künstlerförderung der Stadt Bremen
2003 /2004 EU-Reisestipendium, Cselley-Mühle Oslip/ Österreich
2006 Projektförderung des Berliner Senats für elements of passion
2016 Preis des Berliner Senats für künstlerische Projekträume
Kontakt: https://henrikjacob.wordpress.com/ | www.kulturpalastwedding.com | info@kulturpalastwedding.com | henrikjacob@gmx.de
Hanna Kagermann (Nr. 15)
Arbeiten (Nr. 15)
„Ohne Titel“, 2008 - 2025, Fotoabzüge vom Dia-Positiv, insg. ca. 70 x 30 cm
Vita
Geboren1984 in Heidelberg
Seit April 2025: Dozentin an der ABK Mannheim (Ästhetik, Kunstgeschichte)
2023- Feb.2025: Dozentin an der FKAM Mannheim (Aktzeichnen, Ästhetik)
Seit 2012 Kunsterzieherin am LÖWENROT- Gymnasium St. Leon Rot in freier Trägerschaft
2009: Erstes Staatsexamen im Beifach Mathematik am KIT Karlsruhe
2007: Erstes Staatsexamen im Hauptfach Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Ausstellungen:
2025: „Kaltwasser“ Ausstellung ABK Mannheim im Alten Volksbad, Mannheim
2025: „Sommer-Mixtape“, Strümpfe – The Supper-ArtClub, Jungbuschstr.3, Mannheim
2025 „Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft“, im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim
2025: „Naturmomente“ im Forum für Kunst, Heidelberg mit begleitendem Eat Art Event.
2024 "Find the Stars in the Sea, the sky that once was there" Galerie Rotor2, Göteborg, LAB 0424, interdisziplinär & interaktives Happening und Installation
2024: "Klänge sehen, Farben hören" FORUM für Kunst, HD – Gruppenausstellung zum Thema Synästhesie mit interaktivem Klangraum
2024: LAB 0224 - Gathering im H7,6, Mannheim interdisziplinär, interaktiv, Eat Art
2023: Teilnahme an der #rUND - Nachhaltigkeit in der Kunst, Viktoriastraße 8, Karlsruhe
2023: Gruppenausstellung "EMULSIONEN" Alte Apotheke e.V., Walldorf
2022: Teilnahme an der "ZART Karlsruhe", P8, Karlsruhe
2022: „Pillation“ Alte Apotheke e.V., Walldorf
2021: Salon RHIZOM, Hockenheim Musik, Interaktion und Eat Art
2021: "Ich sehe was, wie du nicht siehst", Fotografie Ausstellung, Forum für Kunst Heidelberg
2009 : Teilnahme an der #UND4 Nancyhalle, Karlsruhe
2008: "was damit zusammenhängt", Köln
Teilnahme an der #UND3 im ehemaligen Versorgungsamt, Karlsruhe
"Essthetik" Fotoausstellung im SWO, Karlsruhe Durlach
2006: "Simultanitäten", Kultur Station 9, Zeißholz, Installation
Kontakt: insta: @hkagermann | @labor.hace
Francisco Klinger Carvalho (Nr. 19)
Die Skulpturen von Francisco Klinger Carvalho zeichnen sich durch die Vielfalt der Elemente in den Kompositionen aus, wobei immer wieder Holz, Eisen, Ziegel, Gips und Haushaltsgegenstände wie Möbel und Beleuchtungselemente verwendet werden. Ein vorherrschendes Merkmal in seinen Arbeiten ist die Darstellung eines Alltagsgegenstandes, der von Gitterstrukturen umgeben ist, die seinen ursprünglichen Nutzen einschneidend beeinträchtigen. Diese Abgrenzung spiegelt in der Regel gesellschaftspolitische Fragen im Zusammenhang mit der Interaktion des Menschen mit der städtischen Architektur wider. In verschiedenen Dimensionen können die Werke auch aus Materialien wie Ton, Lianen und Wachs bestehen und außerdem sich mit Wandmalerei des Ausstellungsraumes verbinden.
Arbeiten (Nr. 19)
1. „Fragmente" 2019 Tuschezeichnung,
50 X 60 Cm
Gold
2. „Fragmente" 2019 Tuschezeichnung,
50 X 60 Cm
Silber
3. „Fragmente" 2019 Tuschezeichnung,
50 X 60 Cm
Bronze
Fragmente der Karte von Brasilien, umgedreht:
Francisco Klinger Carvalho bezieht sich damit auf die legendäre Arbeit von Torres-Garcia, der im Jahre 1936 vorschlug, die Landkarten - vornehmlich die von Südamerika - umzudrehen, um sie an seine Sicht der Wirklichkeit - von der anderen Seite des Äquators von Uruguay aus gesehen - anzupassen - ein Topos in zahlreichen Werken von nicht eurozentrierten
Künstlern und Künstlerinnen - von Ana Bella Geiger bis Guillermo Kuitca - und kritischer Kommentar dazu, dass Landkarten immer auch Sinnbilder, d.h. nach einem Sinn hin ausgerichtete Bilder sind, in denen sich unter dem Vorschein vermeintlicher Objektivität Weltbilder manifestieren, deren Festschreibung bereits die ersten Entdecker und Eroberer mit ihren kartographischen Aufnahmen der Terra incognita lieferten.
Selbst ein scheinbar so neutraler Begriff wie „Orientation“ verrät, dass dabei der Okzident eine entscheidende Rolle spielt. Klinger präzisiert diese Rolle des Okzidents in seinem Kartenwerk- Brasilien ist nicht länger Hoffnungsträger und Land der Zukunft, sondern ist gezeichnet von Zerstörung und Gewalt, gnadenlos ausgebeutet und nach Maßgabe der Profitmaximierung zerteilt und zergliedert. Kein El Dorado mehr – die Suche nach Gold, Kupfer, Öl verwüstet den Regenwald, vergiftet die Flüsse und nimmt – nicht nur der indigenen Bevölkerung - den Lebensraum.
Vita
1966 in Óbidos (Brasilien) geboren. Lebt und arbeitet in Mannheim, Deutschland
1993 - 1997 Kunststudium an der Bundesuniversität des Bundeslandes Pará, Brasilien. 1997 - 1999 Stipendium des DAAD für die Kunstakademie in Düsseldorf, bei Prof. Tony Cragg. 2009 – 2011 Gastprofessur an der Universidad Nacional da Colombia, Kolumbien. Von 2018 bis 2025 Dozent an der Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM), Deutschland. Seit 2025 Dozent an der Akademie der Bildenden Künste Mannheim (ABK).
Über 500 Ausstellungen im in- und Ausland darunter: 2025 Museu de Arte da Bahia – MAB, Salvador, Bahia, Brasilien 2023 Galerie Hafemann, Wiesbaden; 2022 AMAZONIA – Symphonie einer Erinnerung, KunstKulturKirche, Frankfurt; 2020 Nie rzuca się kamieniami, mieszkając w szklanym domu, Centrum Rzeźby Polskiej w Orońsku, Polen; 2020 Na hrane, Kunsthalle Bratislava, Slowakei; 2019 VAIVEM, Centro Cultural Banco do Brasil, Rio de Janeiro; 2014 “Cronologia do Cotidiano…”, Galeria NovaOgiva, Óbidos, Portugal; 2011 “Tensão/ Formas Navegatórias/ Expedición”, Museo de Arte Moderno de Bogota, Kolumbien; 2006 “Tandem”, Kunstmuseum Mülheim; 2003 Señales Limítrofes, ARCIS, Santiago, Chile; 1999 „Weltsichten“, IFA Galerie, Stuttgart; 1993 “Klima Global”, Staatliche Kunsthalle, Berlin und Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Deutschland
Kontakt: https://franciscoklingercarvalho.com/
Kathleen Knauer (Nr. 32)
"Die Erforschung von Farbe, ihrer Materialität und ihrer Wirkungen steht schon in Kathleen Knauers frühen Arbeiten im Zentrum: abstrakte Farbfelder führen in vage Tiefen, überlagert von gestisch-expressiven Farbschüttungen, wobei der Farbklang von atmosphärischen Erinnerungen an Orte und Landschaften bestimmt ist. In ihren aktuellen Arbeiten trägt sie Tinten auf oft runde Leinwände auf, die jede für sich abstrakte Abbilder eines Ortes zu einer bestimmten Zeit sind. Die flüchtigen Erinnerungen sind durch die Erden und Pflanzen, aus denen Kathleen Knauer ihre Farben herstellt, ganz real im Bild gespeichert und im Bildtitel mit nahezu naturwissenschaftlicher Akribie vermerkt. Dass diese Farben gleichwohl flüchtig sein können, liegt in der Chemie ihrer Herstellung begründet." Text: Kim Behm
Arbeit (Nr. 32)
In ihrer Arbeit „Mannheim“ (2024–2025) besuchte sie alle 17 Stadtbezirke und sammelte Pflanzen, die sie zu Tinten verwandelte. Jede der 17 kleinen Arbeiten auf Stickrahmen enthält ein materielles Fragment des jeweiligen Bezirks.
Mannheim, 2024-2025,
selbsthergestellte verlackte Tinten aus Naturmaterialien/ Käseleinen/Stickrahmen,
je 8 cm Durchmesser
01 Liguster (Beere), Waldpark
02 Gerbera (Blüte), Neumarkt
03 Rose (Blüte), Hinterhof, Verschaffeltstr.
04 Geranie (Blüte), Hochbeet, Atelier Seckenh. Str
05 Verborgener Schuppenwurz (Blüte), C-Hub
06 Persischer Ehrenpreis (Blüte), Feld am Rhein
07 Duftveilchen, (Blüte), Bunker Schönau
08 Birke (Blatt), (Wald)
09 Malve (Blüte), Straßenrand
10 Mohnblume (Blüte), Feldrand Seckenheim
11 Krokus (Blüte), Friedrichsfelder Wald
12 Kornblume (Blüte), Feldrand Spinelli
13 Zottige Wicke (Blüte), Vogelstangsee
14 Teppich Zwergmispel (Beere), Penny-Parkplatz
15 Färberkamille (Blüte), Garten Cara
16 Rittersporn (Blüte), Nähe Stollenwörthweiher
17 Gänseblümchen (Blüte), Rheinau See
Vita
1981 geboren in Saalfeld / Thüringen. Seit 2010 Leben und Arbeiten in Mannheim
Sie studierte von 2006 - 2010 Freie Kunst an der Freien Kunstakademie Mannheim, übernahm mehrere Lehraufträge für Malerei und Maltechnik und leitet seit 2025 die ABK Mannheim. Ihre Werke sind vielfach ausgestellt. Ihre Arbeit wurden durch öffentliche Ankäufe und Stipendien ausgezeichnet, u. a. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Berufsverband Bildender Künstler*innen und Kulturamt Mannheim.
Einzel und Duoausstellungen (Auswahl)
2025 (Upcoming)Die 95. Ausstellung bei foryouandyourcustomers, Heidelberg (S)
2025 (noch bis 23.11.25) Entstehen und Vergehen, Kulturverein Wachenheim (mit Werner Degreif) (D)
2025 Kein Zufall, Strümpfe - The Supper Artclub, Mannheim (mit Marius Ohl) (D)
2023 MOOR, Kunstwerkstatt Weinheim, Weinheim (S)
2023 Kontrolliertes Chaos, mit Gesine Peterson, Kulturhaus Käfertal, Mannheim (D)
2018 Agua, mit Susana Reberdito, [KUNST]Projekte, Monica Ruppert, Mannheim (D)
2016 Barbados, Sparkasse Heidelberg Private Banking, Heidelberg (Katalog) (S)
2016 Black Lagoon, Kunstverein Schwetzingen, Schwetzingen (S)
2016 DER GEPLANTE ZUFALL, Galerie Art Priori, Mannheim (S)
2016 BARBADOS - In Plenty and in Time of Need, Galerie Bode, Karlsruhe (S)
2015 Barbados, Kunstverein Worms e.V., Worms (S)
2014 Controlled Accident, Galerie Bode, Karlsruhe (S)
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2025 Die Kunstpirative Vol.2, Xylon Museum, Schwetzingen
2025 Kaltwasser i. R. d. Lichtmeile, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, S4,17, Mannheim
2025 Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim
2025 Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim
2025 Mannheim ABSTRAKT, Mannheimer Kunstverein, Mannheim (Katalogbeitrag)
2024 Mitgliederausstellung Badischer Kunstverein, Karlsruhe
2024 Anonyme Sachlichkeit, zeitraumexit, Mannheim
2023 Jubiläumsausstellung 50 JAHRE BBK Landesverband Baden-Württemberg, Regierungspräsidium,
Karlsruhe (Katalogbeitrag)
2023 HEIMSPIEL 5 - Ankäufe des Kulturamtes Mannheim, PORT25, Mannheim
2022 Diamonds are Forever, Port25-Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
2020 Back to Future, Kunstverein Ladenburg, Ladenburg
2018 Black Box(es), Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
Kontakt: www.kathleen-knauer.de | kontakt@kathleen-knauer.de
Mia Landes (Nr. 25)
Arbeit (Nr. 25)
„Das Mädchen mit der Sonnenbrille“
Auf meinem Werk ist ein Kind zu sehen - mit einer Blumen-Sonnenbrille, leuchtend wie die Welt, die es sieht. Neben ihm steht ein Baum, kräftig und doch auch nur angedeutet.
Es sind keine realistischen Abbilder, sondern innere Bilder, Vorstellungen, die sich entwickeln - wie Gedanken, die weiterwachsen dürfen.
Ich habe das Kind bewusst an meine Stelle gesetzt. Denn ich liebe die Perspektive von Kindern: ehrlich, neugierig, offen. Sie sehen keine Grenzen, sondern Möglichkeiten. Für mich bedeutet neu Denken, die Welt nicht mit den Augen eines Erwachsenen zu kontrollieren, sondern mit der Vorstellungskraft eines Kindes zu träumen.
Die leuchtende Farbe Neonorange steht für Energie, Hoffnung und auch ein bisschen Trotz - gegen das Grau, das oft zu überwiegen droht. In der Verbindung von Natur (dem Baum) und dem kindlichen Blick steckt meine Sehnsucht nach einer Welt, die wächst, sich verändert - und dabei nicht vergisst, leicht zu sein.
Weiterdenken heißt für mich: Raum schaffen für Fantasie, für neue Blickwinkel und für die Frage, wie wir leben wollen - nicht nur für uns, sondern für die, die nach uns kommen.
„Das Mädchen mit der Sonnenbrille“
Öl auf Leinwand
50 x 70cm
(verkauft)
Vita
Geboren 2006 in Heidelberg, lebt in Angelbachtal, arbeitet in Mannheim
2022 - 2025 Studium der Freien Kunst an der Freien Kunstakademie Mannheim
2025 Studium Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Mannheim
Ausstellungen
2025 Kaltwasser i. R. d. Lichtmeile, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, S4,17, Mannheim
2025 Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim
2025 Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim
Kontakt: Mobil: 01511 5731963 | E-Mail: mia.landes@web.de
Virginia Maier (Nr. 30)
In Virginia Maiers Fotografien treten Stilmomente auf, die in der Abbildung vereinzelter toter Objekte eminent wichtig werden, wie z.B. die Dingmagie. Die Bilder zeichnen sich durch eine große formale Strenge und deren entsprechende Lichtführung aus, die dem Objekt zu einer Monumentalisierung verhelfen. In allen Fotografien steht dann das Sujet im Zentrum der Produktion, die Komposition unterstreicht lediglich das
Abgebildete. Die Gestaltung des einzelnen Fotos wird auf ein mögliches Mindestmaß reduziert, die Detailtreue der Abbildung auf ein Höchstmaß gesteigert. Kleine unscheinbare Details geben einen verschobenen Größenmaßstab, eine subtil neben der alltäglichen Erfahrung angesiedelte Lichtführung oder Farbigkeit stellen die emotionale Relation des Betrachters zum Gesehenen her. So kann man jede Fotografie von Virginia Maier als eine spezielle Form der Wirklichkeitsinterpretation sehen, die das Momentane eines festgehaltenen Augenblicks mit der Komplexität der Entscheidung für diesen Augenblick verbindet. Häufig ist diese Art der Fotografie mit dem
Etikett “Neues Sehen" bezeichnet worden.
Werner Marx, Auszug aus Atelier und Künstler, Band 7
Arbeiten (Nr. 30)
„Identität 1 u. 6“, 2025, Print/Dibond, jeweils 70 x 100
Vita
1962 geboren in Waldshut-Tiengen.
1979–1982 Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin Fachrichtung Reproretusche.
Weitere Tätigkeiten als
- Reprofotografin,
- Typografin, Schriftsetzerin,
- Fotografin, Portraitfotografin,
- Fotolaborantin.
1996 Umschulung/Weiterbildung zur „DTP-Assistentin“ heute „Mediengestalterin“
2003–2007 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim.
2008–2025 Dozentin an der Freien Kunstakademie Mannheim.
Preise (Auswahl)
2005 Erster nationaler Preis des europäischen Fotowettbewerbs „One Vision“
2003 Canon
2002 Fuji
2001 Agfa
2001 Canon
Ausstellungen
2025 Kaltwasser, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim
2025 Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim 2025 Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim
2010 Kunstverein Viernheim, (Fotografie)
2010 Kommandantenhaus Dilsberg, (Fotografie)
2010 Rathaus-Galerie Hirschberg, (Fotografie)
2009 Orangerie Schwetzingen, (Fotografie)
2009 Kulturhaus Wiesloch, (Fotografie)
2008 Kreissparkasse Kirchheim/Teck, (Malerei)
2008 Kunstverein Mannheim, EditionsKunstbörse
2007 BASF, Ludwigshafen, (Fotografie)
2007 Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim, (Fotografie)
2006 KulturWerkhaus „Zigarre“, Heilbronn, (Fotografie)
2006 Regio-Ausstellung Weldekunstpreis, Schwetzingen, (Malerei)
2005 Théatre Le Vaudeville, Brüssel, (Fotografie)
Bibliografie
2009 Kunst und Atelierführer Rhein-Neckar-Kreis Band 7
2008 Celeste-Kunstpreis-Katalog
2007 Ver.di Rhein-Neckar,
2005 Bristol-Myers Squibb
Kontakt: virginiamaier@web.de
Vanessa May (Nr. 1)
Arbeiten (Nr. 1)
1. Flagge: "Beweggrund" 2015, Beton, Stahl, 121*30*270 cm
Eine Fahne aus Beton. Erstarrt in poetischer Erinnerung an eine bewegte Vergangenheit. Die behauptete Dynamik vermag es nicht, über den lautlosen Stillstand hinwegzutäuschen. Die ruhmreiche Assoziation etwa mit Marianne, die das Volk siegeswillig zur Bastille führt, ist nur noch eine fahle Behauptung.
In ihrer formalen Radikalität scheint sie vermeintlich wie ein Anachronismus, denn die Notwendigkeit für die Freiheit einzustehen, erscheint in politischer Stabilität unvorstellbar.
Weitere Arbeiten
1.2. "Malachite", 2015, Bitumen und Lack auf Leinwand, 100x120 cm
1.3. "Error" 2015, Beton, Epoxidharz, Öl, Leuchtpigment, 40x50x3,5 cm
Vita
Geboren 1988 in Worms
Ausbildung
2016–2020 Hochschule Mainz – Architektur (Bachelor of Engineering)
2012–2016 Kunstakademie Karlsruhe – Bildende Kunst bei Prof. Roth (Diplom)
2009–2012 Freie Kunstakademie Mannheim – Bildende Kunst, Kunstpädagogik (Diplom)
Auszeichnungen
Deutschlandstipendium 2017
Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung 2014
Atelierförderung der Stadt Mannheim 2014
Ausstellungen
2024 Ideenausstellung Denkmal zur Verfolgung der Wohnungslosen in der NS-Zeit, Mainz
2022 Galerie Allianzhaus, Mainz
2020 Gutleut, Mainz
2016 30 Jahre -30 Künstler, Kunstförderverein Weinheim
2016 Atelier&Künstler, Sunniskirche Sinsheim
2015 Linie.Zeichen.Räume Galerie Grandel, Mannheim
2015 Neue Sinnlichkeit in der Bildenden Kunst, JVA Magdeburg
2014 Re.Done Kunstverein Willhelmshöhe, Ettlingen
2014 Packed&Shipped, Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung, Mannheim
2014 Galerei AVU, Akademie výtvaných uméni v Praze, Prag
2013 Meisterschüler in Weinheim, Kunstförderverein Weinheim
2012 Abbruch.Aufbruch.Umbruch, Q7 Pop-Up-Galerie, Mannheim
2012 Deltabeben.Regionale, Mannheim
2011 Vanessa May. Debut bei Mr&Mrs. Smith, Mannheim
2010 Arts ‘n’ Beats, Altes Volksbad, Mannheim
Kontakt: vanmayarts@gmail.com
Alena Moschinski (Nr. 21)
Alena Moschinski (geb. in Almaty, Kasachstan) arbeitet mit Keramik, Grafik, Textil sowie Fundstücken. In daraus entstehenden Objekten, Zeichnungen und Installationen werden Autonomie und Widerstand
auf materieller und politischer Ebene erforscht. Materialien, die als „weiblich“ konnotiert sind, werden in ihren
Arbeiten neu gelesen und verwandeln sich zu Werkzeugen feministischer Kritik. Dabei tritt das Material als eigenständiger Akteur auf: Es widerspricht, reagiert, nimmt Einfluss und wird so zum Mitautor des Werkes.
Im 2024 schloss sie ihr Studium an der FKAM ab. Seitdem studiert sie an der ABK Stuttgart.
Die Installation zeigt ein Set aus fünf Schlagringen in einem LED-beleuchteten Wandschränkchen. Die Inszenierung erinnert zugleich an einen Schmuckkasten und an einen Waffensafe. Die kühle Beleuchtung und strenge Anordnung verweisen auf militärische Systematik, während die kitschig anmutende, altarartige Präsentation den Blick auf sich zieht und die ungewöhnlich hohe Hängung zugleich den Zugang verwehrt und
Distanz schafft. Die Objekte aus weißem, transparent glasiertem Porzellan wirken fragil und entmaterialisiert. Einer trägt eine subtile rosa Marmorierung, ein weiterer Platz im Schrank bleibt leer. Dieses Fehlen wird sichtbar, beinahe spürbar.
In der Werkserie wird das Schlagring-Motiv durch serielle Wiederholung und subtile Variation formal erkundet und modifiziert. Ich untersuche, wie der gezielte Einsatz von Linie und Farbe im Raum Wahrnehmung lenkt und Spannung sowie Bewegung erzeugt.
In meiner keramischen Praxis dient das Quadrat als primärer Ausgangspunkt. Angelehnt an Malewitschs „Nullpunkt“, ein Symbol hierarchiefreier Utopie, pendelt meine Arbeit zwischen informeller und geometrischer Sprache. Ausgehend von einer amorphen Ton- und oder Porzellanmasse wird zunächst einen präzisen Rahmen geformt, um im Prozess gezielt aus ihm auszubrechen: durch fehlende Fragmente und bewusste Deformationen. Während des Trocknens und Brennens verformt sich das Material eigenständig. Risse, Schrumpfungen und die Unberechenbarkeit der Glasur erzeugen ein Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Kontrollverlust - eine Ko-Kreation, in der das Material zum gleichberechtigten Akteur wird.
Arbeiten (Nr. 21)
„Wandschrank“, 2025 LED-Beleuchtung, Porzellan, Keramikpigment, Metallhaken, 42 x 42 x 11 cm
„paper scissors stone (3Teile)“, 2025, Ton, Glasur, jeweils ca. 12 x 12 cm
Vita
Alena Moschinski (geb. 1990 in Almaty, Kasachstan) lebt und arbeitet in Stuttgart und Mannheim.
Studium
seit 2024: Freie Kunst, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Prof.in Birgit Brenner, Prof. Andreas Opiolka)
2020 - 2024: Diplom, Freie Kunst, Freie Kunstakademie Mannheim (bei Francisco Klinger Carvalho und Alexander Horn)
Ausgewählte Gruppenausstellungen:
UPCOMING: ATTENTION PLEASE!, Kultur Am Kelterberg Vaihingen e.V., Stuttgart (27.09.-19.10.2025)
2025 Kaltwasser, Altes Volksbad, Mannheim
2025: Rundgang 2025, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Campus Weißenhof
Das Experiment Offene Ateliers Mannheim
2025, Ateliergemeinschaft Schulstrasse 42, Mannheim
Anonyme Zeichner:innen, Hamburg-Veddel (Kuration Anke Becker)
Anonyme Zeichner:innen, Kunsthaus Erfurt (Kuration Anke Becker)
2024: Anonyme Zeichner:innen, Kunstraum Kreuzberg Bethanien, Berlin (Kuration Anke Becker)
36 squares as one, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Sommerausstellung 2024 (inkl. Diplomausstellung), Freie Kunstakademie Mannheim
INS OFFENE, Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim (Kuration Wolfgang Sautermeister)
Blickwinkel, S4.17, Mannheim (Kuration Francisco Klinger Carvalho)
2023: Fragmente, Galerie HAFEMANN, Wiesbaden (Kuration Godfried Hafemann)
Offene Ateliers 2023, Freie Kunstakademie Mannheim
Sommerausstellung 2023, Freie Kunstakademie Mannheim
OFF/FOTO FOCUS Festival 2023, Identitäten (Kuration Claus Stolz)
Frische Kunst, COMMUNITY ART CENTER, Mannheim
Werte, Bildungszentrum der Bundeswehr, Mannheim
2022: Offene Ateliers 2022, Freie Kunstakademie Mannheim
Benefiz-Ausstellung in der Versöhnungskirche, Mannheim
Sommerausstellung 2022, Freie Kunstakademie Mannheim
2020: Kunst vor der Tür - Kunst im öffentlichen Raum (Kuration Francisco Klinger Carvalho), Neckarau - Mannheim
Soloausstellungen:
2022: Soloshow im Rahmen der Mannheimer Langen Nacht der Kunst und Genüsse, VinoBanco, Mannheim
Kontakt: kontakt(at)alenamoschinski.com | www.alenamoschinski.de (coming soon)
Charlotte Muhler (Nr. 5)
„Engramme“ beschäftigt sich mit dem Gedächtnis des Menschen als Quelle
unserer Identität. Es ist Speicher unserer Erinnerungen, ob sie schon alt und
verblasst sind oder neu und unverbraucht. An was wir uns wie erinnern formt
unsere Gedanken und Gefühle, macht uns zum Menschen, der wir sind. Ein
Prozess, immer im Wandel.
Die Arbeiten sind Fotogramme, also gezielte Abdrücke von Licht auf Fotopapier.
Unter Verwendung von Strickobjekten bilden diese ein rhizomartiges
verzweigtes System ab.
Arbeiten (Nr. 5)
,,Engramme“, 30x40 cm, Fotogramm auf Multigrade Papier, 2025
Vita
Charlotte Muhler wurde 2003 geboren und lebt heute bei Heidelberg.
Derzeit widmet sie sich mit ihrem Studium der Freien Kunst in Mannheim der Entwicklung ihrer künstlerischen Position. Die Auseinandersetzung mit haptischen Werkstoffen sowie der Technik der analogen Fotografie steht für sie hierbei im Zentrum ihres Ausdrucks. In ihrer künstlerischen Arbeit legt sie den Fokus auf die Natur, schenkt dem Unscheinbaren Aufmerksamkeit.
Ausstellungen:
2025 Kaltwasser, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim
Kontakt: cha.muhler@outlook.com
Sophie Müller (Nr. 20)
Werkbeschreibung
Die Arbeiten aus der Serie „Between Light And Silence“ sind Aquarell- und Tuschemalereien, die sich zwischen Figur und Abstraktion bewegen. In gedämpften Grau-, Blau und einem starken Schwarz erforschen sie Stimmung, Licht und Textur zwischen Präsenz und Auflösung.
Arbeiten (Nr. 20)
„Between Light And Silence“ 4 tlg, 2024, Aquarell u. Tusche/Papier, ca. 50 x 50 cm
Vita
Sophie Müller studierte Bildende Kunst an der Freien Kunstakademie Mannheim. In ihrer aktuellen Arbeit konzentriert sie sich auf Aquarell- und Portraitmalerei. Im Mittelpunkt steht dabei das Ergründen von Ausdruck und Emotion – das Sichtbarmachen innerer Zustände. Ihre Bilder entstehen aus der Suche nach einer stillen, unmittelbaren Verbindung zwischen Gefühl und Form, zwischen Mensch und Farbe.
Kontakt: Insta: @sophiemueller.arts
Rainer Negrelli (Nr. 18)
Arbeiten (Nr. 18)
Künstlerbücher
„Kopf (Buch)“, 2010, Mischtechnik/Papier, ca. 60 x 50 x 5 cm
„Krieg (Buch)“, 1991, Mischtechnik,/Papier 50 x 50 x 5 cm
Vita
Geboren 1943 in Metz, lebt in Mannheim
1964–66 Werkkunstschule Mannheim
1966–68 Hochschule für Bildende Künste Berlin, Malerei
1968–70 Staatl. Akademie für Bildende Künste Karlsruhe
1970 Förderpreis der Heinrich-Zille-Stiftung, Berlin
1980 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg
1986 Stipendienaufenthalt in Swansea, Wales
1996 Arbeitsaufenthalt in New York
Seit Jahren Einzel- und Gruppenausstellungen
Seit 1989 Dozent an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar
später an der Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM)
und seit 2025 an der Akademie der Bildenden Künste Mannheim (ABK)
Von 2002 bis 2004 Dozent an der Fachhochschule für Technik und Gestaltung
Kontakt: https://www.rainernegrelli.de/
Sabine Pflugfelder-Lenz (Nr. 29)
In meinen Arbeiten setze ich mich immer wieder mit dem Thema Mensch und Gegebenheiten aus dem Alltag auseinander. Porträtfotos werden hierbei neu erfunden und weiterentwickelt. Mich interessiert die Herausarbeitung der Verfremdung einer Person, die dennoch erkennbar bleibt. Nicht nur die Form verändert sich, sondern auch das verwendete Material und der Duktus geben ein Neues Sein. Abstrakte Begriffe der Humanität rücke ich in eine Atmosphäre, die dem Betrachter Raum für eigene Interpretation lässt.
Arbeiten (Nr. 29)
„Haarfotos“, 2025, Acryl/Papier, 100 x 50 cm
Vita
Geboren 1963 in Mannheim
Lebt und arbeitet in Mannheim
Ausbildung
2021-2025 Studium der Freien Kunst an der Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM)
mit Abschluss Diplom Freie Kunst
Einzelausstellung
2024 Rathaus Lautenbach
Gruppenausstellung
2025 Nachtwandel im Jungbusch, Lichtermeile im Volksbad in Mannheim, Strümpfe The supper-Artclub, Hauruck in N1 ABK Mannheim, stART Kunst im Ort Heddesheim, Nowhere Arty VOL.08
2024
Galerie 68 in Mannheim, Kunstkubus Vogelstang, Lange Nacht der Kunst und Genüsse in der Hoffnungskirche, S4/17 BlickWinkel in Mannheim, Edenkoben im Rathaus, Reisebüro Rihm, Rheinneckar Zentrum
2023
BBK Mannheim, Kunstraum in Schwetzingen, OFF//Foto Focus, Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim
2022
Organisation der Kunstauktion Auktionshaus Schwab Ukraine Hilfe, Benefizausstellung für die Ukraine Versöhnungskirche
Kontakt: Insta:@pflugfelderlenz_art
Nicole Reuther (Nr. 13)
Zu den Tuschearbeiten
Ausgebildet in Sumi-e, der japanischen Tuschemalerei in zen-buddhistischer Tradition, verbindet sich in meinen Arbeiten diese traditionelle Kunst der Tuschemalerei mit modernen Formen der gestischen Malerei, die dem westlichen Informel nahesteht. Im Zentrum steht für mich der Prozess des Malens. In zarten, flüchtigen oder kraftvollen Linien und Flächen erkunde ich, wie sich Strukturen im Moment auflösen und neu zusammensetzen.
Die Tuschemalerei ist weitaus mehr als nur eine Technik: Sie ist meditative Praxis. Als Wegekunst, wie sie im Sumi-e verkörpert wird, steht sie für eine ganzheitliche Praxis, in der Bewegungsabläufe, geistige Haltung und persönliche Entwicklung untrennbar miteinander verbunden sind. Wiederholung, stilles Üben und die Reduktion auf das Wesentliche sind ihre zentralen Elemente. Sie ermöglichen und fördern eine prozessuale Malweise: Flüchtige und zugleich präzise geführte Pinselstriche, die sich in Momenten höchster Konzentration als Bewegungsgesten auf dem Papier einschreiben. Die gerichtete Konzentration und meditative Tiefe des Sumi-e verbinde ich in meinen Arbeiten mit einer freieren, gestischen Ausdrucksform, die inspiriert ist vom westlichen Informel. Auch hier geht es um die Unmittelbarkeit der Bewegung, das Gestische und um die Bedeutung der Materialität. Darin berühren und verbinden sich (für mich) die beiden Kunstrichtungen.
Arbeiten (Nr. 13)
„Berg - Nebel - Landschaft“, 2017, Japantusche/Washipapier, 126 x 47 cm
„Lichtung“, 2017, Japantusche/Washipapier, 113 x 46 cm
„Geste Schwarz Rosa“, Japantusche & Aquarell auf Washipapier, 32 cm x 38 cm
Ausstellungen (Auswahl)
2011 hatte Nicole Reuther ihr Ausstellungsdebüt bei einer jurierten Gruppenausstellung in der Kunsthalle Messmer in Riegel am Kaiserstuhl. In den folgenden Jahren war sie an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland beteiligt, insbesondere in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Franken. Dazu zählten auch Formate wie der Kunstpreis der Stadt Wesseling und der Preis des Bundes Fränkischer Künstler in Kulmbach.
Von 2013 bis 2014 wurde Nicole Reuther von der AB Gallery Korea Seoul in der Dependance Baden-Baden vertreten. Die Galerie präsentierte ihre Arbeiten unter anderem auf der Art Innsbruck und stellte Kontakte zu Professor:innen der Korea National University of Arts her. In dieser Zusammenarbeit konnte sie ihren Umgang mit asiatischen Spezialpapieren vertiefen.
Zu Nicole Reuthers jüngsten Einzelausstellungen zählen 2024 „Die Geste im Augenblick“ in Marburg in Kooperation mit der Galerie Haspelstraße 1 sowie 2025 „Tusche in Bewegung“ in der Galerie K3 in Königsfeld, die sie seit 2024 vertritt (tuschekunst.de/ausstellungen)
Vita
1969 in Berlin geboren, lebt und arbeitet in St. Georgen im Schwarzwald und in Hamburg
Ausbildung und Weiterbildung
Ausgebildet in Zen-ga und Sumi-e, der japanischen Tuschemalerei in zen-buddhistischer Tradition, verbindet Nicole Reuther in ihren Arbeiten diese traditionelle Kunstform mit modernen Ausdrucksweisen der gestischen Malerei, die dem westlichen Informel nahestehen. Von 2009 bis 2014 wurde sie im Stil der Maruyama-Shijō-Schule nach den Lehren des Gründers und Malers Maruyama Ōkyo in Berlin ausgebildet.
Es folgten zahlreiche Weiterbildungen in Japantusche, zeitgenössischer chinesischer Literatenmalerei und Zen in Praxis und Theorie, unter anderem bei Robert Faure in der L‘ecole L’art-zen et sumi-e in Paris, bei Alessandra Laneve – atlier tanuki in Paris, im Zen-Buddhismus am Benediktushof in Holzkirchen sowie in der Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Heidelberg, in Buddhismuskunde und Religionen Südostasiens an der UHH Universität Hamburg.
Studium der Philosophie (M. A.)
2024 schloss Nicole Reuther ihre kunstphilosophische Masterarbeit an der FernUniversität Hagen ab, in der sie die Phänomenologie des Gestischen in der Malerei als Resonanzraum untersuchte. Ihr Forschungsinteresse gilt der Wirksamkeit rhythmisierender Bewegungsgesten in ästhetischen Kontexten und der Wiederholung als ästhetischem Prinzip. Parallel zum Studium war sie drei Jahre in Präsenz an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe eingeschrieben.
Kontakt: www.tuschekunst.de | Instagram: https://www.instagram.com/nicole.reuther/
Ilkka Sariola (Nr. 2)
Arbeiten (Nr. 2)
„Easter Drawings“, 2018, Bleistift/Papier, 40 x 120 cm
Vita
Geboren 1969
I am an artist, theologian and lutheran priest, living and working in Helsinki. I have lived a peculiar career. Year 1995 I graduated from Academy of Fine Arts Helsinki and after that I made 10 year career and became well known as a skillful drawing and performance artist. Year 2004 I exhibited at Gallery Kluuvi, Helsinki. That was the end of first half of my career as an artist. I started to study theology at University of Helsinki and I was ordinated as priest 2010 and worked five years at Kallio congregation. Year 2018 I made a spectacular comeback exhibition ”Shit Happens” in Gallery Orton, Helsinki. Although process has already started few years earlier when I painted my first passion crucifix after old Italian tradition. Also my old love to draw reemerged. Since then I have exhibited regularly.
Studies
2013 Helsinki University, Master in Theology, Major in dogmatics
2009 Helsinki University, Bachelor of Theology
2005 Helsinki University. Faculty of Theology
1998 Academy of Fine Arts, Masters of Arts, Helsinki
1989-1995 Academy of Fine Arts, Studies in Time and Space Department and Painting Department
1989 Finnish Matriculation Examination, Lapua
Upcoming exhibitions
2023 Alexander Horn & Ilkka Sariola, Nachtgalerie Strümpfe, Mannheim, Germany
2023 ”Wounds”, drawings from Iran & Finland, Galerie Toolbox, Berliini, Germany
2024 Solo exhibition, Teheran, Iran
Solo exhibitions
2023 ”Päästä Pahasta”, Gallery A2, Helsinki
2022 ”Deliver from Evil”, solo exhibition Galerie Toolbox, Berlin
2019 ”Dark Storm”, collaboration with Jani Lempiäinen, Gallery A2, Helsinki
2018 ”Shit Happens 2”, Galerie Toolbox, Berlin
2018 ”Shit Happens”, Gallery Orton, Helsinki
2017 ”Sunday drawings” Gallery Bokvillan, Helsinki
2015 ”The Crucifix of the Holy Saturday” and scetches, Oulunkylä church art space, Helsinki
2005 ”Meat & Fish”, collaboration with Mika Aalto-Setälä, Kluuvi gallery Helsinki
2003 ”Hän yritti seurata isäänsä”, -drawings of desire, Cable gallery, Helsinki
2002 ”Drawings”, Art goes kapakka, Tsiigaa -exhibition, restaurant Sea Horse, Helsinki
2000 ”Virtaus/ Drifting”, -video installation, Gallery Kari Kenetti, Helsinki
1999 ”Drawings”, Muu gallery, Helsinki
1998 ”Kesken”, Gallery Titanik, Turku
1995 Taidekellari, Lapua
1995 ”Living with the stone”, Southern-Greenlands Center of Culture, Qaqortoq, Greenland
1995 ”Debut”, Kluuvi gallery, Helsinki
1995 ”Graduate exhibition”, Gallery of Academy of Fine Arts, Helsinki
1992 ”The Fish”, -video and photographs, Gallery of Academy of Fine Arts, Helsinki
1991 Academy of Fine Arts, Exhibition space, Helsinki
1988 Piispala, Lapua
Group exhibitions in Finland
2022 ”Evil in Art” performance, exhibition and discussion with performance duo Kainulainen & Latva , Galleria Yö, Helsinki
2022 ”Zerbrechlich”, Finnish – German summer contemporary art summer exhibition, Riihimäki glass factory
2021 ”Siima”, Helsinki Performance Art Symposium, Mad House, Teurastamo Helsinki
2020 Gallery Rankka 5-years, Helsinki
2020 ”Moderation – Cooperation – Equality”, former shopping center of Hyvinkää
2019 ”Breaking Bad” Porvoo Kunsthalle
2019 ”Six minds on paper”, Gallery Rankka, Helsinki
2019 Sammatti summer exhibition 2019, Lohja
2019 ”Bureaucracy”, Gallery Rankka Helsinki
2016 ”Crucifix of the Holy Saturday”, St. John ́s church, ”Kirkko soikoon”-festival, Helsinki
2002 ”Taju 2002”, Hyvinkää
2002 ”One day exhibition”, Academy of Fine Arts, project space, Helsinki
2002 ”Suomen taiteilijain 107. näyttely”, Kunst Halle, Helsinki
2002 ” Draw 6!”, Cable factory, Puristamo, Helsinki
2001 ”Nuorten näyttely”, Kunst Halle, Helsinki
1999 ”EuCrea!”, Kiasma, Helsinki
1998 ”Amorph 98”, Performance festival, Suomenlinna, Helsinki
1997 ”Ihon alla”, Alvar Aalto Museum, Jyväskylä
1996 ”Finnish Thanatology 2”, collaboration with Teemu Mäki and Teuri Haarla, Gallery Workshop, Helsinki
1996 ”Puhelu”, Tampere Modern Art Museum, Tampere
1996 ” Komp i Box”, Gallerie Anhava, Helsinki
1996 ”Alaston minä”, Alvar Aalto Museum, Jyväskylä
1995 ”Nuorten näyttely”, Kunst Halle, Helsinki
1993 ”Mäntän 1. kuvataideviikot”, Mänttä
1993 ”Nuoret kukot”, Tenalj von Fersen, Suomenlinna, Helsinki
1986 ”Nuorison taidetapahtuman taidenäyttely”, Rauman Art Museum, Rauma
Group exhibitions in Europe
2022 “The Light & the Dark”, Galerie Wolf & Galentz, Berlin, Germany
2022 “Galerie Toolbox 10 – years”, Berlin, Germany
2021 ”Murdumised”, Evald Okas Museum; Haapsalu, Viro
2017 ”Nachstein”, Galerie Toolbox, Berlin, Germany
2001 ”AnteprimaBovisa, Milano Europa 2000”, Milano, Italy
2000 ”StandArt”, Nordic Live-Art happening, Gothenburg, Sweden
1998 ”Likansnand”, Kjarvalstadir Artmuseum, Reykjavik, Island
1997 ” Kropsnaer”, West-Sjaellands Artmuseum, Soro, Danmark
1997 ”Kroppen i Konsten”, Henie Onstad Center of Art, Oslo, Norway
1996 ”Kroppsnära”, Norrköping Art Museum, Sweden
1996 ”ArtGenda”, Baltic area Biennal, Öksnehallen, Copenhagen, Denmark
1996 ”Finnish Thanatology”, collaboration with Teemu Mäki and Teuri Haarla, Gallery Borey, St. Petersburg, Russia
1995 ”Smart”, -art affair, Stockholm, Sweden
1994 ”Muu -exhibition”, Jutempus, Vilnius, Lithuania
1994 ”Identity”, Modern Art Museum, Moscow, Russia
1994 ”Smart”, -art affair, Stocholm, Sweden
Collections
Museum of Contemporary Art Kiasma, Helsinki
Gösta Serlachius Fine Arts Foundation’s collections
Vexi Salmi and Katri Wanner-Salmi collection, Hämeenlinna Art Museum
HAM, Helsinki City Art Museum
Alvar Aalto-museum, Jyväskylä
Academy of Fine Arts, Helsinki
Keskisuomalainen collections, Jyväskylä
Privat collections
Public works
”Crucifix of Holy Saturday” Kallio church, Helsinki
”Crucifix of Peace” St. Paul´s church, Helsinki
Grants
2022 Corona-grant, 12000€ The Arts Promotion Centre Finland
2022 Visek, 3000€
2021 Corona-grant, 6000€ The Arts Promotion Centre Finland
2021 Corona-grant, 4000€, The Arts Promotion Centre Finland
2020 Corona-grant, 4000€, The Arts Promotion Centre Finland
2020 Visual arts dispaly grant, 11.400€, The Arts Promotion Centre Finland
2019 The Finnish Cultural Foundation Uusimaa, 6000€
2018 Visual arts dispaly grant, 8000€, The Arts Promotion Centre Finland
Work history
1997-2005 Teaching art in several art schools in Finland, including The Academy of Fine Arts
2010-2015 Pastor at the Kallio congregation, Helsinki
Kontakt: https://ilkkasariola.com/
Anna Siebert (Nr. 34)
Anna Siebert beschäftigt sich in ihrer Kunst mit der Fragilität und Vorhersagbarkeit des
Daseins, sowie mit den Dingen, die uns alltäglich umgeben. Ihr Schwerpunkt liegt auf
Rauminstallationen. Dabei folgt sie den Eigenschaften und Geschichten des Materials,
erforscht seine Grenzen und entwickelt daraus eigenständige Bild- und Erfahrungsräume.
Anna Siebert geht in ihrer Kunst der Frage nach, was wir als selbstverständlich erachten, und
untersucht das Phänomen des Begriffs „Zuhause“ – im Idealfall jener Ort, der als Ruhe- und
Energiepol des Individuums dient. Gleichzeitig öffnet sie einen Raum für Erinnerungen und
Fragestellungen, die untrennbar mit diesem Begriff verbunden sind.
Arbeit (Nr. 34)
Aus den in verschiedenen Mannheimer Haushalten gesammelten Packpapieren und einem einfachen
Bürohefter ist diese Decke entstanden.
„big planket“, 2025, Packpapier u. Heftklammern, ca. 500 x 300 x 40 cm
Vita
1972 geboren in Karaganda, Kasachstan
2019-2023 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim
Lebt und arbeitet in Ilvesheim und Mannheim
Gruppenausstellungen
2025 Kaltwasser, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim
2025 Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim
2025 Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim
2025 Radiale - Kunst im Kreis, Rhein -Neckar-Kreis, Ehem. Synagoge, Walldorf
2024 Diamonds are Forever2, Port 25 - Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
Galerientage,Mannheimer Kunstverein, Mannheim
Ins offene, Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim
Formen, Port 25 - Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
2023 OFF/FOTO Focus, FKAM, Mannheim
2022 Neue Ansichten, Raum S4, Mannheim
2021 Ich bin‘s, Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim
Ping-Pong, Kunstverein Viernheim
Kontakt: Insta: @annasiebert.art
Inessa Siebert (Nr. 23)
Die Serie timeless widmet sich den Augenblicken der Extreme, die die Zeitlosigkeit für sich beanspruchen. Schwebend herausgelöst sind die Motive fest auf dem Hintergrund fixiert. Mit einer Schutzschicht versehen sind die Aufnahmen wie feststehende Erinnerungen konserviert.
Identität ist wie eine 2. Haut, die uns umhüllt. Sie bestimmt, wie wir in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Die Serie Häutungen besteht aus abstrakten Formen, die, aus Kupferdraht gestrickt, mit ihrer filigranen und schillernden Optik wie abgestreift im Raum liegen, hängen oder stehen. Was sie eingehüllt haben könnten, bleibt offen
Arbeiten (Nr. 23)
„timeless XIII“, 2025, Fotogramm auf Barytpapier auf MDF, 12,5 x 17,5 cm
„timeless XXIV“, 2025, Fotogramm auf Barytpapier auf MDF, 14,5 x 10,5 cm
„timeless VI „, 2025, Fotogramm auf Barytpapier auf MDF, 24 x 18 cm
„Häutung III, 2025, Kupferdraht, gestrickt, ca. 120 x 50 x 30 cm
„Häutung VII, 2025, Kupferdraht, gestrickt, ca. 100 x 50 x 30 cm
Vita
Geboren 1977, Naltschik, Nordkaukasus
Lebt und arbeitet in Ilvesheim und Mannheim
bis 2022 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim
Gruppenausstellungen
2025 Ausstellung ABK e.V., Stadthaus N1, Mannheim
2025 Summer Mixtape, Supper Art Galerie Strümpfe, Mannheim
2025 KLEINKLEIN, Museum Witten, Witten
2025 AND BEYOND THE INFINITE, Toolbox Galerie, Berlin
2025 The art of Pinhole Photography, Hebelhalle, Heidelberg, OFF//FOTO
2025 staubfrei, PORT25, Mannheim
2024 Two Decks - Networx, Kooperationsausstellung mit dem Atelierhaus Altes Güteramt
Mannheim und dem Künstlerhaus Dortmund
2024 Die Neuen, BBK Mannheim
2023 TWO Decks - Up and Down, Atelierhaus Altes Güteramt, Mannheim
2023 Der dritte Ort, C7 Galerie, Mannheim
2023 Zusammenspiel, Kunstverein Heddesheim
2023 Heimspiel, Sammlungsausstellung Kulturamt Mannheim, PORT25, Raum für Gegenwartskunst
2022 Neue AnSichten, S4,17, Mannheim
2022 Diplomausstellung, Freie Kunstakademie Mannheim
2021 Lange Nacht der Kunst und Genüsse, Versöhnungskirche Rheinau
2021 Alles von Allen, BBK Mannheim, Alte Feuerwache Mannheim
2021 Ping Pong-15 Dialoge, Kunstverein Viernheim in Kooperation mit den Künstlernachlässen
Mannheim
2020 LICHT, Lichtmeile Mannheim, Altes Volksbad
2020 Coronale, Kunstverein Mannheim
2020 Kunst vor der Tür, Ilvesheim
Ankäufe
2022 Ankauf durch das Kulturamt Mannheim
Lehraufträge
2025 Pädagogische Hochschule Heidelberg, Kunstpädagogik
2023 Freie Kunstakademie Mannheim, Lithografie Druckseminar
Kontakt: info@inessasiebert.de | www.inessasiebert.de | https://www.altes-gueteramt.de
Jutta Steudle (Nr. 17)
Der Eingriff in das Material ist ein sehr bewusster. Bereits vor der Bearbeitung des Papiers wird die Größe, der Farbton und die Intensität der Handlung bestimmt. Zerstörungen des Materials werden zugelassen und zum Teil bewusst herbeigeführt. Allerdings entstehen trotz der Kontrolle und Lenkung unkalkulierbare Momente. Ein Teil bleibt Zufall und wird abgegeben. Es ergibt sich ein Spiel aus Kontrolle und Kontrollverlust.
Arbeiten (Nr. 17)
„neu sortiert VI“, 2025 Papier, Acryl, Lack, ca. 20 x 15 cm
„Form in strenger Blässe (Sockel)“, 2025 Papier, Acryl, Lack, ca. 70 x 50 x 50 cm
Vita
1972 geboren in Stuttgart
2001-2006 Akademie der Bildenden Künste bei Prof, John Bock und Franka Hörnschemeyer
Claus Stolz (Nr. 9)
CLAUS STOLZ - Heliografien
Seit Mitte der 1990er Jahre entwickelt Claus Stolz spezielle fotokünstlerische Verfahren. Licht, Material, Daten, Code und Idee: Transformation, Subversion und Irritation, Natur und Kultur - in diesem Kosmos bewegen sich Stolz’ Werkgruppen. Mit seinen Heliografien führt Stolz die Fotografie an ihre materiellen und
konzeptuellen Ränder. Indem er über Sekunden bis Stunden hinweg lichtempfindliches Material mit speziellen Aufnahmegeräten, bestückt mit riesigen Sammellinsen, direkt der Sonnenstrahlung aussetzt, beschädigt er dosiert Film oder Fotoplatten durch extreme Überbelichtung. Die Strahlungsenergie lässt
das Material Blasen werfen, platzen, schmelzen oder kristallisieren, sich verformen, verfärben oder ganz zu Asche werden. So entstehen Bildkörper, die rein gar nichts abbilden, sondern das von Stolz gebündelte Sonnenlicht als formgebende Kraft ins Material einschreiben - ein „kontrollierter Kontrollverlust“
– Licht wird zur künstlerischen Substanz. Zur Ausstellung kommt ein Block von 4 Arbeiten aus der Côte d’Azur-Reihe von 2025. Belichtet wurden alte französische Glasnegative mit einer azurblauen, wie
mit dem Pinsel aufgetragen anmutenden Lichthofschutzschicht. Darunter liegen die zarten, durch die Hitzeeinstrahlung der Sonne verursachten Risse und Sprünge in den Glasträgern. Es ist die Suche nach einer Quintessenz von Licht und Dunkelkammer, Energie, Zeit und Vergänglichkeit, Material und Experiment, Forschung und Zufall, Alchemie und Schönheit.
Arbeiten (Nr. 9)
„Sonnen„424, 425, 426 und 427, 2015, Ultrachrome Pigment Prints auf Innova FibaPrint White Matte,
je 60 x 42 cm, Aufl. 5 +1
Vita
Geboren 1963, lebt und arbeitet in Mannheim
Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim (1988-92) bei Gerd Lind, Wolfang Reindel
und Rolf Schneider.
Einzel-und Gruppenausstellungen der letzten Jahre, Auswahl:
- art photo salon, Designhaus Darmstadt; Barlach Halle K, Hamburg und Heussenstamm Galerie Frankfurt/Main (2025)
- VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim (2025)
- Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim (2025)
- Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim (2025)
- RADIKAL, DFA-Mitglieder im Atelierhaus Altes Güteramt, Mannheim (2025)
- EMOP Berlin: RIVALS - PHOTOGRAPHY VS. PROMPTOGRAPHY, Photo Edition Berlin C/O Galerie Guelman und Unbekannt (2025)
- Kunst in den Gewölben, Kunstverein Germersheim (2024)
- Two Decks NETWORX, Künstlerhaus Dortmund (2024)
- Zweifelhafter Natur, Haus am Werderplatz, Heidelberg (2024) (E)
- Sie haben das Recht zu schweigen, Galerie im Tulla, Mannheim (2024) (E)
- Vermessungen, PORT25 Raum für Gegenwartskunst, Mannheim (2023) (K)
- VOR ORT, Mannheimer Kunstverein (2023) (K)
- Analog Total, Grassi Museum Leipzig (2022) (K)
- Reflektor, Neue Sächsische Galerie Chemnitz und TUFA Trier (2022 und 2023)
- Lichtecht, Edgar Lissel und Claus Stolz, Port25 Raum für Gegenwartskunst, Mannheim (K)
- Materie ist Möglichkeit, Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen (2020) (E)
- Chamber Play, Galerie Oberwelt, Stuttgart (2019)
- Velbuele, Myriam Holme und Claus Stolz, Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden (2017)
- ICHDUERSIESES, Delegierte Kunstwerke, Kunstverein Ludwigsburg, (2017) (K)
- Timelines, Kunstverein Ludwigshafen (2016)
- Lichtbild und Datenbild, Museum im Kulturspeicher Würzburg (2015) (K)
- Ein Gramm Licht, Museum Industriekultur Nürnberg (2014) (K)
- Claus Stolz Heliografien, Kunstverein Trier (2014) (E)
Diverse Einzel-und Gruppenausstellungen in der Galerie Photo Edition Berlin.
(K) Katalog (E) Einzelausstellung
Buchpublikationen u.a.:
- Kammerspiel (2022), Sunburns (2009), beide im Kehrer Verlag, Heidelberg
- Photosphären, mit Edgar Lissel (2021)
- Claus Stolz, Mannheimer Kunstverein (2000)
Aktueller TV-Beitrag beim SWR vom 28.01.2024: Fotografie wird Kunst – Claus
Stolz und seine irrealen Bilder von Lothar Zimmermann
- Seit 2016 Dozent für Fotografie und Grundlagen der Wahrnehmung an der
Freien Kunstakademie Mannheim / jetzt ABK Mannheim
- Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA) und der Deutschen
Gesellschaft für Photographie (DGPh e.V.)
Kontakt: https://www.clausstolz.de/
Magnus von Stetten (Nr. 7)
meine konkrete Malerei – meine konkrete Kunst
Die durch historische Manifeste formulierte Einschränkung der Farbpalette auf die Grundfarben hat vor knapp einem Jahrhundert durchaus Sinn gemacht, um in einem konsequent logischen System Ansätze von emotionalen Ausführungen zu vermeiden. Heute sehe ich jedoch eine Erweiterung darin, mit jeglichen Farben und deren Nuancen zu arbeiten. Die Farbe an sich, möglicherweise als monochrome Erscheinung oder in geometrischen Kompositionen, kann auf welchem wie auch immer gearteten Farbträger wie Leinwand, Papier, Karton, Holz oder der Wand selbst stattfinden.
Dass ich die Farbe in ihrer Vielseitigkeit ausnützen möchte, steht nicht in einem Gegensatz zu den damaligen Formulierungen, vielmehr wird dem Farbton an sich eine Objektivität zugedacht und macht ihn somit zu einem einzelnen bezifferbaren Teil einer unendlichen Gesamtmenge, ähnlich einem Ton.
Die Grenzen der etablierten Kunstgattung des Konkreten sollten sich nur auf den Verzicht subjektiver Deutung und Erzählung beschränken, ansonsten alle Materialien, deren Erscheinungen sowie Nuancen geschehen lassen.
Meine installative Malerei benutzt den Raum als sogenannten Farbträger, in dem die einzelnen farbigen Elemente aus Holz, Stoff oder Karton zu einer räumlichen Gesamtkomposition werden, zu einem Gesamtfarbklang.
Um auf die räumlichen Gegebenheiten detaillierter eingehen zu können, verwende ich Module, die in ihrer Anzahl, Ausbreitung und Farbigkeit variieren und jeweils dadurch ein unterschiedliches Erscheinungsbild hervorbringen. Dabei sehe ich hier eine Erweiterung und keinen Ersatz für das Tafelbild, welches solistisch präsentiert oder eben selbst auch ein Teil einer Gesamtkomposition sein kann.
Arbeiten (Nr. 7)
o.T. 2005, 100 x 55 cm, Acrylfarbe auf Leinwand
o.T. 2013, 60 x 60 x 35 cm, Kunststoffstäbe
Ausstellungen seit 2022
2025 Galerie Philippi, Dossenheim
2024 Städtische Galerie Kaarst, mit Annette Riemann
2023 Re-Inventing Piet. Mondrian und die Folgen, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (K)
2023 two decks - up and down, Atelierhaus "Altes Güteramt", Mannheim
2023 Re-Inventing Piet. Mondrian und die Folgen, Kunstmuseum Wolfsburg (K)
2023 „Experimentierfeld Farbe“, Stiftung Dr. Carl Dörken Galerie, Herdecke (D)
2023 „Bibliomania", Städtische Galerie, Bietigheim-Bissingen (K)
2022 „Bibliomania“, Kunstmuseum Villa Zanders (K)
2022 Verein für aktuelle Kunst Oberhausen, mit D. Hugk
Vita
1964 in Karlsruhe geboren
1988-94 Studium der Freien Kunst, HBK Braunschweig; Diplom, Meisterschüler
seit 1995 freischaffend in Köln tätig
1991 Erster Preis im Malereiwettbewerb der Alpirsbacher Galerie, Alpirsbach
1999 IFA-Förderung, Kunsthalle Exnergasse Wien
2014 Projektförderung „T2012“, Kunststiftung Ritter Sport u. Kunststiftung LBBW
2019-2020 Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Mannheim
2022 Stipendium Neustart Kultur, Stiftung Kunstfonds
2023 Stipendium NeustartPlus, Stiftung Kunstfonds
Kontakt: www.magnusvonstetten.de
Ricarda Strammer (Nr. 6)
Aufeinander abgestimmt in Farbe und Form; Die beiden Formen spielen miteinander, komplementieren und vervollständigen sich. Sie fungieren als Gegensätze, Gemeinsamkeiten und Verbindungen zugleich und fordern sich gegenseitig heraus. Eins sagt immer wieder zum Anderen: „Mach mir Komplimente“.
Arbeit (Nr. 6)
„Mach mir Komplimente“, 2025, Wolle gestrickt, 72 x 30 cm
Vita
Geboren in Mannheim, 2002, lebe und arbeite ich hier in der Region. Aus einer frühen Faszination am Zeichnen wurde bald ein Kunststudium, beginnend 2022 an der FKAM, welches ich nun an der ABK fortführe. Hier hat sich meine künstlerische Praxis über die Jahre vom Zeichnen als Ausgangspunkt hin zu bildhauerischen und installativen Arbeiten entwickelt. Viele dieser Arbeiten entstehen im Rahmen textiler Kunst als Häkel-oder Strickwerke und beschäftigen sich mit Themen wie Sexismus, Identität und Selbstwahrnehmung in der Kunst sowie in unserem alltäglichen Leben.
Ausstellungen
2022, 2023, 2024 Offene Ateliers, FKAM
2023, 2024 Sommerausstellungen, FKAM
2024 Ausstellung der Studenten der FKAM, Gemeinde Edenkoben
2025 Anonyme Zeichnungen, zeitraumexit
2025 Kaltwasser, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim
2025 Sommermixtape feat. ABK Mannheim, Strümpfe – The Supper Artclub, Mannheim
2025 Ausstellung mit Werken der Akademiegemeinschaft im Rahmen des Zwischennutzungsprojekt, Startraum Mannheim/FutuRaum, Stadthaus N1, Mannheim
Motz Tietze (Nr. 16)
Ich arbeite überwiegend in plastischem Bereich, mit Stahl und verwandten Materialien. Neben den "kleinen Arbeiten" in dieser Ausstellung, habe ich viele große Plastiken im öffentlichen Raum, Kunst am Bau, etc. realisiert. Die hier gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit der Eigendynamik eines willkürlichen Systems. Von dieser "Momentaufnahme" aus kann nur ein Wachsen oder Zerfallen der Ansammlung folgen. Selbstorganisation. Ein langjähriger Bereich meiner Tätigkeit findet sich im Bereich Theater: Raumgestaltung, Bühnenbau für Schauspiel und Tanztheater.
Arbeiten (Nr. 16)
„Ohne Titel (Wandobjekt)“, 2024, Stahl u. Messing, 18 x 10 x 7 cm
„Ohne Titel (Sockel)“, 2024, Stahl u. Messing, 19 x 13 x 8 cm
„Landschaft (Wandobjekt)“, 2024, Stahl u. Messing, 20 x 10 x 13 cm
Vita
Geboren 1950 in Delitzsch
1968 Kunstschule Mannheim
1971 HFG Offenbach
Seit 1982 freischaffend
Seit 2000 Dozent Freie Kunstakademie Mannheim
Seit 2025 Dozent Akademie der Bildenden Künste Mannheim
Ausstellungen (letzte)
2025 Kaltwasser, Altes Volksbad, Mannheim
2025 VON GESTERN BIS MORGEN, Raum S4.17, Mannheim
Kontakt: https://www.motz-tietze.com/
Line Wasner (Nr. 24, 26)
Arbeiten (Nr. 24, 26)
24. „Beute“, 2021, Faserstifte/Papier, 24 x 35 cm
26 „Spielhalle“, 2008, Acryl/Leinw., 35 x 38cm
Vita
Geboren 1977 in Lüneburg, Sie lebt und arbeitet in Berlin Wedding
Kunststudium in Weimar und Glasgow
Gelegentlich vergisst man beim Anblick der Malerei von LW Technik und Urheberschaft ganz und steht schlicht vor einem Ding, dessen Präsenz sacht auf eine rätselhafte Herkunft verweist. Eine fiktive Geschichte kommt auf diese Weise zu realen Beweisstücken.
Kontakt: http://www.linewasner.de/
Elke Weickelt (Nr. 22)
In ihren Bildern setzt sich Elke Weickelt mit den so vielschichtigen Beziehungen zwischen dem Menschen, homo sapiens, und den anderen Mitbewohnern auf dieser Erde, Tieren und Pflanzen, auseinander. Nur der Mensch, der sich meist über die anderen erhebt, zerstört in einer Weise die Ressourcen der Erde, die für alle eine existentielle Bedrohung wird.
Nur in einer Begegnung auf „Augenhöhe“, mit Respekt vor den anderen Erdbewohnern und der Erkenntnis der gegenseitigen Abhängigkeit kann eine Zukunft gelingen.
Liebevolle, hegende, schützende und projizierende, humorvolle und kritische Aspekte in den Beziehungen dieser Protagonisten zeigen diese Bilder.
Arbeiten (Nr. 22)
„25 - 17“, 2025, Acryl u. Mischtechnik/Leinw., 60 x 50 cm
„25 - 15“, 2025, Acryl u. Mischtechnik/Leinw., 70 x 80 cm
„25 - 13“, 2025, Acryl u. Mischtechnik/Leinw., 50 x 60 cm
Vita
Geboren in Oldenburg i.O., Hochschulstudium und Promotion, Lebt und arbeitet in Dielheim.
1989-1993 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim
Projektstudium bei Siegfried Kaden.
Kunstpreise
1997 Welde-Kunstpreis
2004 Willibald-Kramm-Preis
2007 1. Kunstpreis Kunstkreis Südliche Bergstrasse e.V. Wiesloch-Walldorf
Öffentliche Sammlungen und Ankäufe
Bundesministerium f. Verkehr, Bau u. Wohnungswesen, Berlin
Bundesministerium der Verteidigung, Berlin
Regierungspräsidium Karlsruhe / Sammlung Rhein-Neckar-Kreis
Stadt Heidelberg / Stadt Walldorf / Universität Köln
Gemeinde Hirschberg / Gemeinde Dielheim / Universität Heidelberg
SAP Walldorf / PZN Wiesloch / Museum Sammlung Prinzhorn
Rathaus Wiesloch
Kunst am Bau / Kunst im Öffentlichen Raum
2005 Gestaltung Aussenfassade Wohnhaus, 69234 Dielheim
2006 Wohnprojekt Albstadt, Wandmalerei,112 m lfd. Wandfläche Ev. Kirche Wiesloch - Baiertal
2007 „IRO-Denkmal“, Plastik: Bronze, Klinkerstein, PZN Wiesloch
2015 Kindergedenkstätte, PZN Wiesloch
2015 Neues Rathaus Dielheim (Bürgersaal und Aussenräume)
Ausstellungen (Auswahl, letzte 5 Jahre)
2021 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg, „Störenfried“, (E,K)
2022 Galerie Depelmann, Walsrode, (E)
2023 Radiale, 50 Jahre Kunst im Kreis, Dilsberg Kommandantenhaus (K)
2024 Retrospektive, Kurpfälzisches Museum, Heidelberg (E,K)
2025 Künstlerbund Dresden
Kontakt: Tel. 06222-770269
Annalena Winkler (Nr. 12)
Annalena Winklers Arbeiten bewegen sich zwischen Reduktion und Andeutung. In ihren Zeichnungen entstehen durch das Entfernen von Graphit Bildwelten, in denen Fragmente von Landschaften, Formen, und Schatten auftauchen, ohne sich vollständig zu offenbaren. Skulpturen aus Paraffin und Fundstücken wirken wie fragile Abbilder der Natur – transparent, brüchig und zugleich wandelbar. Immer im Spannungsfeld von Stabilität und Vergänglichkeit, von Original und Replik.
Arbeiten (Nr. 12)
„Ohne Titel“ 3 tlg., 2025, Graphit/Papier, ca. 100 x 100 cm
Vita
1992 geboren in Keltern bei Pforzheim, lebt und arbeitet in Mannheim
Seit 2022 studium der Freien Kunst an der Freien Kunstakademie Mannheim / Akademie der Bildenden Künste Mannheim
Ausstellungen
06/25 sommermixtape, galerie strümpfe jungbusch, mannheim
06/25 n1 startraum / futuRaum zwischennutzung/ abkmannheim, stadthaus n1, mannheim
05/25 ...and beyond the infinite, galerie toolbox wedding, berlin
05/25 anonymous drawings hyperculturalpassangers, hamburg-vedddel
11/24 offene ateliers, fkam, mannheim
11/24 anonyme sachlichkeit, zeitraumexit, mannheim
11/24 anonymous drawings, kunstraum kreuzberg, berlin
06/24 sommeraustellung, freie kunstakademie, mannheim
06/24 ins offene, galerie alte turnhalle, bad dürkheim in der pfalz
05/24 blickwinkel, raums417 ehemalige stadtgalerie, mannheim
04/24 art-vg edenkoben, edenkoben in der pfalz
06/23 sommerausstellung, freie kunstakademie, mannheim
12/23 fragmente, galerie hafemann, wiesbaden
Kontakt: annalena.winkler@posteo.de | Insta: @lenni.winkler
Andreas Wolf (Nr. 33)
Arbeit (Nr. 33)
„Ohne Titel“, 2017, Buntstift/Holz, 30 x 42 cm
Vita
Andreas Wolf, geboren 1965 in Heidelberg, lebt als Künstler und Grafik-Designer in Berlin. Er organisiert seit 2006 zusammen mit KünstlerInnen und GeisteswissenschaftlerInnen Kunsträume und Ausstellungsprojekte und ist seit 2015 Mitglied des Deutsch-Finnischen Kunstraums Toolbox. Wolf malt großformatige ungegenständliche Bilder in Öl, Acryl und Sprayfarbe auf Leinwand.
2024
NI versus AI (Natural Intelligence vs. Artificial Intelligence)
Bas CS Gallery, 23.2.–22.3.2024, Soldiner Str. 102
13359 Berlin, Gruppenausstellung
A B² C – konkret abstrakt 1
Galerie Wolf & Galentz, Birgit Bellmann, Barbara Hindahl, Carlos Silva, Andreas Wolf
17.3.–14.4. 2024, Wollankstraße 112a, 13187 Berlin,
The Spring Salon Kuiperdomingos Projects
Art space 411
Eröffnung 5 4. -3.5.2024, Amstelkerk,
Amstelveld, Amsterdam, Holland
ALLES VI
Studio im Hochhaus, 9.7.i-9. 9. 2024
Gruppenausstellung, Zingster Straße 25, 13051 Berlin
Bruises
Haa Galerie 11.7.–4.8. 2024, Helsinki, Suomenlinna, Finnland,
Gruppenausstellung
Kontakt: https://andreaswolf.net/