VON GESTERN BIS MORGEN
10. Oktober bis 09. November 2025
Raum S4.17
S4, 17
| 68161 Mannheim
Vernissage 10. Oktober um 19 Uhr
Grußwort: Thorsten Riehle - Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur der Stadt Mannheim
Einführung: Francisco Klinger Carvalho und Cordula Hilgert - Kuratoren der
Ausstellung
Performance: Heinrich Dyck
Die Ausstellung würdigt das Erbe der ehemaligen Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM)
und steht im Dialog mit der Gegenwart und Zukunft der Akademie der Bildenden Künste Mannheim (ABK) in einer Reflexion über das kreative Kontinuum. Sie verbindet Generationen und Geschichten der lokalen und regionalen Kunst.
Werke von 24 Kunstschaffenden der freien Kunstszene in Mannheim bieten einen überraschenden und beeindruckenden Überblick über international anerkannte, moderne
und zeitgenössische künstlerische Positionen. Die Besucher erwartet eine Vielfalt an Ausdrucksformen - Malerei, Skulptur, Fotografie und Installation, die sowohl die künstlerischen Strömungen ihrer jeweiligen Epoche als auch zeitlose Themen widerspiegeln.
Die Kuratoren möchten die Gemeinsamkeiten, die erkennbaren Einflüsse und die ästhetischen Brüche zwischen den verschiedenen Generationen hervorheben, um dem Publikum den roten Faden zu verdeutlichen, der sich durch die Geschichte der lokalen Kunst zieht.
Führungen: Fr 24.10. um 18 Uhr und So 26.10. um 16 Uhr
Öffnungszeiten: Mi–So 14–18 Uhr oder nach Vereinbarung unter 0170-9404167
Informationen zu den teilnehmenden Künstler*innen
Gabi Bley | Atelier U6
„Ich drücke mich durch Farbe aus.“
Farbe ist mein zentrales Ausdrucksmittel. Sie ist für mich nicht nur Oberfläche – sie ist Material, Emotion, Sprache. In meinem künstlerischen Prozess arbeite ich mit Farbnuancen, die Tiefe erzeugen, Raumwirkung entfalten und Bewegung vermitteln. Farbe auf Farbe, Schicht auf Schicht – so entstehen Werke, die sich nicht nur visuell, sondern auch räumlich entfalten.
Dabei nutze ich unterschiedliche Trägermaterialien: von klassischer Leinwand bis hin zu Druckarbeiten die auf Dosen verschiedener Form, aufgebracht werden So entstehen dreidimensionale Objekte die den Raum einnehmen und erweitern. Der Wechsel zwischen flacher und raumgreifender Darstellung ist dabei bewusst gewählt – als Spiel mit Wahrnehmung und Präsenz.
Meine Kunst ist universell im Ausdruck: Farbe ist mein Medium, mein Denken, mein Fühlen.
VITA
*1965 in der Eifel, lebt und arbeitet in Schwetzingen und Mannheim
2018-2021 Diplom - Studium der bildenden Kunst an der freien Kunstakademie Mannheim
Abschlussarbeit bei Kathleen Knauer
AUSSTELLUNGEN UND MEHR
2025
• „Kunst für Alle“, bei den Künstlernachlässen, Mannheim
• „Kaltwasser“ im alten Volksbad der Neckarstadt West, Mannheim
• Von Gestern bis Morgen, S4.17 Mannheim
• Mannheim Abstrakt, Mannheimer Kunstverein
• Tag der offenen Tür, Atelier U6
• Experiment offene Ateliers, Mannheim
2024
• Atelier U6 unterwegs POP-UP-Galerie Hockenheim
• Tag der offenen Tür, Atelier U6
• Experiment offene Ateliers, Mannheim
• Sommerbrise im Kunst Kubus, Vogelstang/Mannheim
• 68 Gallery, Alles im Grünen Bereich, Mannheim
• Nachtwandel Kunstausstellung im Container, Jungbusch
• Anonyme Sachlichkeit, zeitraumexit e. V., T6,18
2023
• Tag der offenen Tür, Atelier U6
• Ausstellung im Pauline-Maier-Haus in Zusammenarbeit der Freien Kunstakademie Mannheim
• Experiment (mit 50 Künstlerinnen u Künstler) offene Ateliers, Mannheim
• „KunsTraum auf Zeit, Schwetzingen
• Kunst Promenade, Schwetzingen
• Kleine Freu(n)de Sonderausstellung, AtelierU6
2022
• Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe
• Tag der offenen Tür, Atelier U6
• Experiment (50 Künstlerinnen u Künstler) offene Ateliers, Mannheim
2021
• Atelier U6, Mannheim, Eröffnung und Tag der offenen Tür
• Abschlussarbeit an der Freien Kunstakademie Mannheim
• „ping pong“ 15 Dialoge Kunstverein Viernheim
in Kooperation mit Künstlernachlässen Mannheim und der Freien Kunstakademie
2020
• offenes Atelier der Freien Kunstakademie, Mannheim
• Neue Richtungen
(Plastiken) Raum S4,17, Mannheim
2019
• Offenes Atelier der Freien Kunstakademie Mannheim
• Sommerausstellung der Freien Kunstakademie Mannheim
Eric Carstensen
Seit 1996 arbeite ich überwiegend konzeptionell mit unterschiedlichen Medien. Basis ist
oft Fotografie, aber auch Video. Die Herangehensweise ist dabei oft situativ, installativ
und ortsbezogen. So entstehen auch mit älterem Material an neuen Orten neue Werke.
Im Vordergrund stehen dabei meist Verbindungen die zwischen Ort, Werk und
Rezipienten entstehen. So definiere ich selbst meinen „Strümpfe – The Supper-Artclub“
als Soziale Plastik – ganz im beuysschen Sinn.
VITA
1968 geboren in Hennebont / F – lebt und arbeitet in Mannheim
1990–1991 Freie Kunstakademie Rhein.Neckar
1991–1997 Folkwang- Universität der Künste, Essen
seit 1996 Zusammenarbeit mit Michael Volkmer als superart.tv
2005–2008 Lehrauftrag für Videokunst PH Heidelberg
2020–2025 Lehrauftrag für Videokunst Freie Kunstakademie Rhein-Neckar
Seit 2025 Lehrauftrag für Konzeptkunst ABK Mannheim
AUSSTELLUNGEN / AUSZEICHNUNGEN / PROJEKTE (AUSWAHL)
2024 Fundus V – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2024 Deltabeben – Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (Katalog)
2023 Fundus IV, 10 Jahre Strümpfe – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2022 Flux4Art – Landesmuseum Mainz (Katalog)
2022 Schweigen streuen – Kunstverein Viernheim (superart.tv)
2021 Fundus III, 10 Jahre Strümpfe – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2020 Projektstipendien Baden-Württemberg
2019 Auflauern – Abschlussausstellung Stipendium Kommandantenhaus Dilsberg
2019 Fundus II, 10 Jahre Strümpfe – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2018 Sommer Mixtape – Galerie Strümpfe im Jungbusch, Mannheim
2009 Kunst am Bau – Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
2008 Förderstipendium EHF-Fond Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
2006 Kunstpreis der Blickachse 2006, Worms
2003 Arbeitsstipendium für die Schweiz
1999 Stipendium des Deutsch-Französischen Kulturrates
1998 Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz
KONTAKT
Web: www.struempfe-jungbusch.de
Christine Druskeit | Atelier U6
Sammeln, sichten, sortieren
Spielzeugstecksteine fügen sich im Verlauf ihrer Existenz zusammen zu unzähligen Modellen, die wiederum zerfallen und sich zu neuen Gebilden formieren. Aus dem Material vielfach verwendeter und in unübersichtlichen Haufen verbliebener Spielzeugstecksteine heraus nehmen die Arbeiten von Christine Druskeit Gestalt an. Sie sortiert das Gegebene nach unterschiedlichen Kriterien und findet neue Ordnungen. Gruppiert und in eine Form gebracht, scheint ein Überblick über eine bestimmte Menge möglich. Sie versucht damit einen Teil der unüberschaubaren Flut an Eindrücken und Dingen, die uns umgeben, in einem Gesamteindruck erfassbarer zu machen.
VITA
- *1968 in Kiel
- Studium Grafik Design und Germanistik
- Tätigkeiten im Verlagswesen und als freie Redakteurin
- von 2017 bis 2021 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim
- lebt und arbeitet in Weinheim und Mannheim als Teil der Ateliergemeinschaft U6
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
- 2025: Spielzeugstecksteine, buergyderuijtergallery, Neustadt an der Weinstraße | Mannheim abstrakt, Kunstverein Mannheim
- 2024: Diamonds are Forever 2, PORT25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim | HEIMSPIEL 6, PORT25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
- 2023: Kunstpromenade Schwetzingen | Kleine Freu(n)de, Atelier U6, Mannheim
- 2022: Installation pieces im Atelier U6, Mannheim (gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
- 2021: ping pong | 15 Dialoge, Kunstverein Viernheim | Hauthunger, Bibliothek Toblach
- 2020: Neue Richtungen, RAUM S4, Mannheim | Coronale, Mannheimer Kunstverein
Immanuel Eiselstein
Materialhaftes Arbeiten und die Reduktion der Arbeitsschritte auf das absolut Notwendige sind die Hauptmerkmale meines Schaffens.
In der Verwendung von blankem Stahl, roh oder geschliffen, oxidiert oder durch Brünierung geschwärzt, selten unter Farbe, suche ich diese Materialhafttigkeit zu erkunden. Form und Oberfläche werden durch leichte Einschnitte, durch Falten oder Biegen aufgebrochen. Nichts wird geschweißt oder geschliffen, nichts wird zusammengefügt, was nicht schon zusammen war.
So ergeben sich Verbindungen meiner künstlerischen Praxis zur Arte Povera und zum Futurismus, aber auch zur konkreten Kunst. Die skizzenhafte Malerei mit Säure und Reißnägeln auf Stahl will als das wahrgenommen werden, was sie ist: Eine Form der ästhetischen Materialforschung, ein Deformieren und Bearbeiten, das mit dem Material spielt, es hinterfragt.
VITA
2003 Abschluss als Meisterschüler von Hermann Nitsch
ab 1998 Hochschule für Bildende Kunst, Städelschule Frankfurt am Main
bei Georg Herold, Heimo Zobernig und Hermann Nitsch
1999–2000 Gaststudent von Fabrizio Plessi an der Kunsthochschule für Medien, Köln
seit 2018 Künstlerisch-Technischer Lehrer an der
staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
2017–2018 Dozent für das Seminar »Plastik« an der Freien Kunstakademie Mannheim
2010–2018 Honorardozent beim Internationalen Bund Mannheim
seit 2003 freischaffender Künstler
seit 2001 Plastiken vorwiegend aus Metall
Bau von Großplastiken, auch im öffentlichen Raum (Zusammenarbeit mit
einer Großschlosserei und der Firma ArtEngineering)
AUSSTELLUNGEN
2024 Kunstverein Mannheim
2023 Schaudepot Karlsruhe
2022 Luis Leu Karlsruhe
2022 Alte Sternwarte Mannheim
2019 Fürstengruft Karlsruhe
2019 HART Karlsruhe
2019 „Nische“ Ludwigshafen Einzelausstellung
2017 Kunstverein Worms, Einzelausstellung
2017 Schloss Schwetzingen
2014 Galerie M, Landau, Einzelausstellung
2013 Galerie Keller, Mannheim
2013 Einraumhaus, Mannheim
2012 Auftragsarbeit für die med. Akademie, Mannheim
2011 Galerie Winter, Wiesbaden (mit Bernd Brach)
2010 Kunstverein, Neustadt
2009 artscoutone, Mannheim
2008 Villa Streccius, Landau
2008 Pfalzgalerie Kaiserslautern
2008 cube 4x4x4 am projektraum 4, März Galerie Mannheim, Einzelausstellung
2008 »IVE-J2P«, erste große Auftragsarbeit im öffentlichen Raum, Edenkoben
2006 »Skulpturen«, raum2 des Mannheimer Kunstvereins, Einzelausstellung
2006 »2MannHeim« (mit Robert Speranza, Kunsthalle Mannheim
2005 »Skulptur & Farbe«, Museum Ettlingen
2003 »Absolvenz«, Städelmuseum Frankfurt am Main
Preis des Vereins der Städelschule
2002 »Arbeitswelten gestern und morgen« des AGV M+E Nordhessen, Kassel
2000 »Junge Talente« Offenbach
2000 »Pfälzer Künstler: Malerei–Grafik–Bildhauerei«
PUBLIKATIONEN
2024 Proud Magazin
2024 Mannheim Abstrakt
KONTAKT
Web: www.immanuel-eiselstein.de
Mail: immanuel.eiselstein@gmx.de
Julia Gutkina
"… In Julia Gutkinas Arbeiten verbinden sich Ausdruck momentaner Empfindung und überzeitliche Idee von Natur sowie physiologische und emotionale Aspekte von Sehen. Sie zeigen einen sehr persönlichen Blick auf die Außenwelt und sind jede für sich eine ganz eigene Welt."
Aus einem Text von Kim Behm zu Julia Gutkinas Arbeiten.
VITA
1970 geboren in St. Petersburg, Russland
1988–1996 Studium der Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie der
Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. M. G. Kaminski und Prof. P. Ackermann
Meisterschülerin bei Prof. M. G. Kaminski, Diplom
seit 1996 freischaffende Malerin und Grafikerin in Mannheim
2000–2025 Dozentin an der Freien Kunstakademie Mannheim
PREISE, STIPENDIEN, AUSZEICHNUNGEN, FÖRDERUNGEN (Auswahl)
2025 | Arbeitsstipendium der Atelier-Stiftung Kunst und Natur, Steinbeck / Bispingen
2023 | Arbeitsstipendium Künstlerhaus im Schloßgarten, Cuxhaven
2021 | Projektstipendium der Stiftung Kulturwerk der VG Bild Kunst
2020 | Projektförderung Neustart Kultur BBK Bundesverband
2018 | 27. Internationales Pleinair Schwedt, Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg
2017 | Arbeitsstipendium des Landkreises Oder-Spree, Holzschnitt, Burg Beeskow
2016 | 26. Sächsisches Druckgrafik.Symposion Hohenossig, Leipzig
2014 | X. Internationales Pleinair, Atelier Otto Niemeyer-Holstein, Lüttenort, Usedom,
Stipendium des Landes
Mecklenburg-Vorpommern
1999–2000 | Studienaufenthalt Atelier Contrepoint – ehemaliges Atelier 17 –, Paris,
Arbeitsstipendium der
Französischen Regierung
1999 | Arbeitsstipendium Künstlerhaus Hooksiel
1998–1999 | Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen, Atelierhaus Worpswede
1997–1998 | Cité Internationale des Arts Paris, Stipendium des Landes
Baden-Württemberg
1994 | Stipendium „Künstlerwege“, Moskau
1990 | Preis der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
ARBEITEN IN ÖFFENTLICHEN SAMMLUNGEN (Auswahl)
Kunsthalle Mannheim
Städtische Galerie Albstadt, Sammlung Hartmann
Regierungspräsidium Karlsruhe
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Sparkasse Karlsruhe
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
Sparkasse Leipzig
Kulturamt der Stadt Leipzig
Kulturraum Leipziger Raum
Kulturstiftung des Landes Sachsen
Kulturamt der Stadt Mannheim
AUSSTELLUNGEN / AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN (Auswahl)
2025 | Atelier-Stiftung Kunst und Natur, Scharrlberg, Steinbeck/Bispingen
2024 | „Sammlung“, Galerie M, Landau
„Grafiken für Caspar David Friedrich“, Koeppenhaus, Greifswald
2023 | „…lichtbedingt“, Künstlerhaus im Schloßgarten, Cuxhaven
2022 | „Heimspiel 2“, PORT 25 – Raum für Gegenwartskunst Mannheim
„…und unter druck entstehen Diamanten“, xylon Museum Schwetzingen
2021 | Kunstverein Walkmühle, Wiesbaden
2019 | Galerie M, Landau in der Pfalz
2018 | „Zur Größe bestimmt!“, Künstlerhaus Dortmund
„Schwemmland“, 27. Internationales Pleinair, Galerie am Kietz, Schwedt
2017 | St. Marien Kirche, Beeskow (mit u. a. Klaus Hack, Patrick Fauck, Anastasya Nesterova)
2016 | Oper Leipzig (mit u. a. Kazuki Nakahara und Christoph Feist)
2015 | Regierungspräsidium Karlsruhe
Ausstellungsraum Trautmann, Mannheim (mit u. a. Silvia Wille und Katja Schwinn)
2014 | Museum Otto Niemeyer-Holstein, Lüttenort, Usedom
2010 | Freie Kunstakademie Mannheim, Forum Dozenten; Welde Kunstpreis, Plankstadt
2008 | Galerie Keller, Mannheim
Art Karlsruhe, Galerie Keller
2006 | Galerie Kränzl, Göppingen; Art Karlsruhe, Galerie Kränzl
Projekt „Atelier und Künstler“, Rhein-Neckar-Kreis, Landratsamt Heidelberg
2005 | Galerie Kränzl, Gaienhofen-Horn
Kunstverein Schwetzingen (E)
2004 | Galerie Michèle Broutta, Paris
2003 | 7 ème Prix des Arts du Rotary Club, CCI Strasbourg (auch 2004)
4th Egyptian International Print Triennale, Kairo u. Alexandria / Ägypten
2002 | VII Bienal Internacional de Grabado, Ourense / Spanien
wegZiehen, Kommunale Galerie, Berlin
2001 | Schloss Solitude, Stuttgart
wegZiehen, Frauen Museum, Bonn
2000 | Experimentelle Rangegg, Gottmadingen
Galerie Michèle Broutta, Paris (auch 2001)
Kunstverein Schorndorf (E)
1999 | 4. Niedersächsische Grafik – Triennale / Druckgrafik, Holzminden
1998 | Retour de Paris, Institut Français, Stuttgart (E)
Contemporary Prints, Galerie Arai, Nishinomiya / Japan
Contemporary Prints II, Galerie Minami, Moriyama / Japan
Kunstverein Rastatt (E)
1997 | Osaka Triennale 1997 – Print, Osaka / Japan
2nd Egyptian International Print Triennale, Kairo / Ägypten
1996 | Künstlerbund Baden-Württemberg, Ulmer Museum, Ulm
PUBLIKATIONEN
2023 | Julia Gutkina · am wasser · fragmente · Kim Behm
2020 | Julia Gutkina · naturbedingt · Kim Behm, Jeanette Rössler,
Franka Keil u. Jürgen Fritsche
2016 | 26. Sächsisches Druckgrafik.Symposion · Christine D. Hölzig,
Jeanette u. Reinhard Rössler
2010 | Freie Kunstakademie Mannheim
2006 | Atelier und Künstler, Rhein-Neckar-Kreis · Rainer Lawicki
2004 | Julia Gutkina – Bilder, Reliefs und Arbeiten auf Papier · Annette Hulek u.
Rainer Lawicki
Kunstverein Schwetzingen
2003 | 4th Egyptian International Print Triennale, Kairo u. Alexandria
2002 | VII Bienal Internacional de Grabado, Ourense
2001 | Retour de Paris, Jubiläumsausstellung · Schloss Solitude, Stuttgart
WegZiehen · Frauen Museum, Bonn
2000 | Experimentelle 11 · Schloss Rangegg
1999 | 4. Niedersächsische Grafik – Triennale/Druckgrafik · Schloss Bevern
1998 | Retour de Paris · Institut Français de Stuttgart · Dietmar Schuth
Julia Gutkina – Bilder und Radierungen · Dietmar Schuth u. Thomas Kurtz
Kunstverein Rastatt
1997 | Osaka Triennale 1997 – Print
2nd Egyptian International Print Triennale, Kairo
1996 | Künstlerbund Baden-Württemberg · Ulmer Museum
KONTAKT
Web: www.julia-gutkina.de
Mail: julia-gutkina@gmx.net
Fritzi Haußmann
Ausgangspunkt ihres Schaffens ist die Zeichnung, genauer: die Linie, deren organisch geschwungene, lebendige Bewegung sie in die dritte Dimension überführt, in den Raum, wobei aus der Linie plastische Objekte entstehen, die sich von wuchernden Installationen zu szenischen Aktionen entwickeln.
VITA
Die 1970 in Frankenthal geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Frankenthal und Mannheim. Sie studierte in Wiesbaden Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Freie Grafik. Ihr Studium der Freien Kunst schloss sie an der Kunstakademie Mannheim 2020 ab.
Lehraufträge für künstlerische Druckgrafik, bildnerisches Gestalten und Freihandzeichnen am Institut für Bildende Künste der Fakultät für Architektur an der Universität Karlsruhe begleiteten ihr eigenes künstlerisches Schaffen. Zahlreiche Ausstellungen und Preise u.a. in Mannheim, Mainz, Kaiserslautern, Karlsruhe, Wiesbaden, Heidelberg und Berlin machten ihre Arbeit regional und überregional bekannt. 2021 wurde sie als Hauptpreisträgerin mit dem Pfalzpreis für Bildende Kunst/Plastik ausgezeichnet.
Alexander Horn
Alexander Horn lebt und arbeitet in Mannheim und Ludwigshafen.
Kennzeichnend für seine malerischen und zeichnerischen Arbeiten, ob abstrakt oder gegenständlich, ist die große Variabilität der Ausdrucksmöglichkeiten, welche den jeweiligen konzeptuellen Vorraussetzungen angepasst werden.
Die Vielfalt seines Werkes durchzieht dennoch ein roter Faden, eine Art ironischer Distanziertheit von allen Ismen und künstlerischen Dogmen.
VITA
*1970
lebt und arbeitet in Mannheim und Ludwigshafen a. Rhein
Diplom
Freie Kunstakadamie Rhein Neckar (2002)
"Exit" , Toolbox, Berlin (2025) E mit Ilkka Sariola - And Beyond the Infinite“, ArtEndart, Berlin (2025) - “Kryptochrom“, Haus am Werderplatz, Heidelberg (2025) E - „Radiale“, Kommandatenhaus, Dilsberg (2025) K - "Bruise", HAA Gallery, Helsinki (2024) - "Objet petit a", Kunstverein Viernheim (2024) E - "Bild und Ton", Galerie Wolf und Galentz, Berlin (2024) E mit Henrik Jacob - "Why Are We Sleeping", Galerie Rosenrot, Mannheim (2023) E - „Only the Rocks remain“, Strümpfe, Mannheim, (2023) E mit Ilkka Sariola - „Diamonds are Forever“, Port25, Mannheim, (2022/23) - "Deliver from Evil", Toolbox, Berlin, (2022) - "205/114", Künstlernachlässe Mannheim, (2022) - "The Light and the Dark", Galerie Wolf & Galentz, Berlin, (2022) - "Heimspiel", Port25, Mannheim, (2022) - "Tiere im Garten der Kunst", Galerie Wolf & Galentz, Berlin, (2022) - Deltabeben/Regionale, Kunsthalle Mannheim, Mannheim (2020/2021) K
PREISE
Kiwanis Kunstförderpeis (2001)
Rudi Baerwind Kunstförderpreis (2000)
ANKÄUFE
Land Baden-Württemberg (2009), Kulturamt Mannheim (2015), Kulturamt Mannheim (2020), Landratsamt Heidelberg (2025)
STIPENDIUM
Stipendium des MWK 1 (2021), Stipendium des MWK 2 (2021)
PUBLIKATIONEN
„Alexander Horn“, Katalog 2013-2022, Artbear Books | ISBN: 978-3-946957-23-2
„Regionale/Deltabeben“ 2020 | ISBN 3947544065
„Meine Toten“, Roman von Tanja Binder, Illustration, 2014 | ISBN 978-3-7357-8674-6
„King Kong“ -Contemporary Art Project“, Ausst. Kat., 2014 | ISBN 978-3-00-044415-9
„Inseln und Archipele: Kulturelle Figuren des Insularen zwischen Isolation Entgrenzung“,
A. E. Wilkens, [transcript], 2011 | ISBN 978-3-8376-1242-4
„Alexander Horn“, Katalog 2007-2010, 2010
Peng! raum für Kunst, Ausst. Kat., 2009 | ISBN 978-3-00-029697-0
Peng! raum für Kunst, Ausst. Kat., 2007 | ISBN 978-3-00-024075-1
KONTAKT
Web: www.alexanderhorn.net
Birgit Jung | Atelier U6
Enkaustik auf Papier
Malen mit heißem Wachs (Enkaustik) ist eine Technik, die bereits im antiken Ägypten z. B. zum Malen von Totenporträts verwendet wurde. Das heiße Wachs wird jedoch bei den gezeigten Arbeiten nicht mehr auf Holztafeln, sondern auf Spezialpapier mit verdichteter Oberfläche aufgetragen.
Im Gegensatz zur präzisen Malerei zeigt die Serie „Un mondo lontano“ schwungvolle oder graphische Formen, die es erlauben frei zu assoziieren und Neues zu entdecken.
VITA
* 1961 in Mannheim, lebt in der Vorderpfalz und arbeitet als freie Künstlerin in Mannheim
Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim (2016–2020)
Abschlussarbeit bei Francisco Klinger Carvalho, Preisträger des Heinrich-Vetter-Preises 2022
Mitglied im Bezirksverband Bildender Künstler und Künstlerinnen e.V. Mannheim
Seit 2020 Teil der Künstlerinnengemeinschaft „Atelier U6“, Mannheim
Kathleen Knauer
Kathleen Knauers künstlerische Arbeit ist von Materialität und Farbe geprägt. Ausgehend von großformatiger Acrylmalerei entwickelte sie komplexe Farbräume. Seit 2018 stellt sie Pigmente und Tinten selbst her, überwiegend aus Naturmaterialien, die sie sammelt und verarbeitet. Farbe wird so Trägerin von Ort, Zeit und Erinnerung. In ihrer Arbeit „Mannheim“ (2024–2025) besuchte sie alle 17 Stadtbezirke und sammelte Pflanzen, die sie zu Tinten verwandelte. Jede der 17 kleinen Arbeiten auf Stickrahmen enthält ein materielles Fragment des jeweiligen Bezirks, etwa Rosenblätter aus der Neckarstadt-Ost, eine Gerbera vom Neumarkt, Ligusterbeeren aus dem Waldpark oder Kornblumen von Spinelli. Die Stickrahmen verweisen zugleich auf biografische Erinnerungen an ihre Großmutter. „Mannheim“ ist eine poetische Kartografie der Stadt, in der Kunst, Natur und Zeit miteinander verwoben sind.
VITA
geb. 1981 in Saalfeld / Thüringen
2002 | Umzug von Thüringen in die Rhein-Neckar Region
Seit 2010 Leben und Arbeiten in Mannheim
2006–2010 | Studium und Diplom Freie Kunst (Studium u.a. bei: Barbara Hindahl (Studienl.), Brigitte Stahl (Gastdoz.), Freie Kunstakademie Mannheim (FKAM)
2018–2025 | Versch. Lehraufträge an der FKAM, 2022 Pädagogische Hochschule Heidelberg, seit 2023 Sommerakademie Marburg, seit 2025 an der ABK Mannheim u.a. für das Fach Materialkunde und Maltechnik, Farbenherstellung und Malerei
2021–2025 | Prorektorin, Freie Kunstakademie Mannheim (FKAM)
04/2025 | Vorstandsmitglied Akademie der Bildenden Künste Mannheim e.V.
STIPENDIEN / AUSZEICHNUNGEN / KUNSTWETTBEWERBE
2021 | Projektförderung durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
2020 | Förderung NEUSTART KULTUR für Bildende Künstlerinnen und Künstler, Digitalgutschein, BBK-Bundesverband
2018–2022 | Atelierförderung, Kulturamt der Stadt Mannheim
2018 | Projektförderung für das Ausstellungsprojekt AUSGEBADET, Kulturamt der Stadt Mannheim
2012 | Endauswahl 27th Chelsea International Art Competition – 2012, New York Chelsea, Juror: Ira Goldberg Executive Director Art Students League of New York, NYC (USA)
2012 | Nominierung Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei, Geraer Bank, Gera
ÖFFENTLICHE SAMMLUNGEN
2022 | Ankauf (1 Arbeit), Kulturamt der Stadt Mannheim
2018 | Ankauf (2 Arbeiten), Kulturamt der Stadt Mannheim
SOLO- UND DUO-AUSSTELLUNGEN
2025 | Mannheim ABSTRAKT, Mannheimer Kunstverein, Mannheim (G) (K)
2025 | Kein Zufall, Strümpfe - The Supper Artclub, Mannheim (mit Marius Ohl) (D)
2024 | Anonyme Sachlichkeit, zeitraumexit, Mannheim (G)
2023 | Mitgliederausstellung 2023, Badischer Kunstverein, Karlsruhe (G)
2023 | MOOR, Kunstwerkstatt Weinheim, Weinheim (S)
2023 | Kontrolliertes Chaos, mit Gesine Peterson, Kulturhaus Käfertal, Mannheim (D)
2023 | Jubiläumsausstellung 50 JAHRE BBK Landesverband Baden-Württemberg, Regierungspräsidium, Karlsruhe (G) (K)
2023 | HEIMSPIEL 5 - Ankäufe des Kulturamtes Mannheim, PORT25, Mannheim (G)
2022 | Diamonds are Forever, Port25-Raum für Gegenwartskunst, Mannheim (G)
2022 | Unter Druck entstehen Diamanten, xylon Museum Schwetzingen (G)
2022 | HEIMSPIEL, Port25-Raum für Gegenwartskunst, Mannheim (G)
2021 | die KUNSTPIRATIVEN, Galerie Strümpfe - The Supper Artclub, Mannheim (G)
2020 | Back to Future, Kunstverein Ladenburg, Ladenburg (G)
2019 | AUSGEBADET, Geschichtswerkstatt Neckarstadt e.V., Altes Volksbad MA (G)
2018 | Agua, mit Susana Reberdito, [KUNST]Projekte, Monica Ruppert, Mannheim (D)
2016 | Barbados, Sparkasse Heidelberg Private Banking, Heidelberg (S) (K)
2016 | Black Lagoon, Kunstverein Schwetzingen, Schwetzingen (S) (K)
2015 | Barbados, Kunstverein Worms e.V., Worms (S)
2014 | Controlled Accident, Galerie Bode, Karlsruhe (S) (K)
2012 | 27th Chelsea International Art Competition - 2012, New York City (USA) (G) (K)
2012 | Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei, Gera (G) (K)
(S) Soloausstellung | (D) Duoausstellung | (G) Gruppenausstellung | (K) Katalog/Beitrag
KONTAKT
Web: www.kathleen-knauer.de
Mail: kontakt@kathleen-knauer.de
Gerd Lind
Die Grundformen meiner Arbeiten sind Quadrat, Dreieck, gelegentlich der Kreis. Ihre äußere und innere Form kann durch geometrische Eingriffe verändert werden. Etwa durch eine zweite Farbe, durch Drehung oder Schichtung. Ziel ist die Gestaltung einer neuen Form oder eines Zeichens.
Die Segmentierung bzw. Aufrasterung der Grundform führt zur Entstehung eines solchen Zeichens oder zur Auflösung der Form. Durch Teilung des Ganzen, durch verschieben bzw. wegnehmen oder hinzufügen von Einzelteilen erschließt sich mir ein weites Gestaltungsfeld mit immer neuen und anderen Formmöglichkeiten und Variationen.
Farb-und Formbeziehungen lassen sich auch herstellen durch Umkehrung einzelner Details, so dass eine Wechselwirkung entsteht, von Positiv zu Negativ, die eine Form entweder als Gestalt oder als Grund erscheinen lassen.
Was mich an der geometrischen Kunst bewegt, ist ihre geordnete Struktur, die innere Klarheit und die logischen Gesetzmäßigkeiten dieser Kunstform. Entspricht sie doch dem Prinzip, die Welt systematisch zu erfassen, um sie anschließend über die Kunst ebenso sinnlich wie rational verständlich zu machen.
Virginia Maier
In Virginia Maiers Fotografien treten Stilmomente auf, die in der Abbildung vereinzelter toter Objekte eminent wichtig werden, wie z.B. die Dingmagie. Die Bilder zeichnen sich durch eine große formale Strenge und deren entsprechende Lichtführung aus, die dem Objekt zu einer Monumentalisierung verhelfen. In allen Fotografien steht dann das Sujet im Zentrum der Produktion, die Komposition unterstreicht lediglich das
Abgebildete. Die Gestaltung des einzelnen Fotos wird auf ein mögliches Mindestmaß reduziert, die Detailtreue der Abbildung auf ein Höchstmaß gesteigert. Kleine unscheinbare Details geben einen verschobenen Größenmaßstab, eine subtil neben der alltäglichen Erfahrung angesiedelte Lichtführung oder Farbigkeit stellen die emotionale Relation des Betrachters zum Gesehenen her. So kann man jede Fotografie von Virginia Maier als eine spezielle Form der Wirklichkeitsinterpretation sehen, die das Momentane eines festgehaltenen Augenblicks mit der Komplexität der Entscheidung für diesen Augenblick verbindet. Häufig ist diese Art der Fotografie mit dem
Etikett “Neues Sehen" bezeichnet worden.
Werner Marx, Auszug aus Atelier und Künstler, Band 7
VITA
1962 geboren in Waldshut-Tiengen.
1979–1982 Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin Fachrichtung Reproretusche.
Weitere Tätigkeiten als
- Reprofotografin,
- Typografin, Schriftsetzerin,
- Fotografin, Portraitfotografin,
- Fotolaborantin.
1996 Umschulung/Weiterbildung zur „DTP-Assistentin“ heute „Mediengestalterin“
2003–2007 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim.
2008–2025 Dozentin an der Freien Kunstakademie Mannheim.
PREISE (Auswahl)
2005 Erster nationaler Preis des europäischen Fotowettbewerbs „One Vision“
2003 Canon
2002 Fuji
2001 Agfa
2001 Canon
AUSSTELLUNGEN
2010 Kunstverein Viernheim, (Fotografie)
2010 Kommandantenhaus Dilsberg, (Fotografie)
2010 Rathaus-Galerie Hirschberg, (Fotografie)
2009 Orangerie Schwetzingen, (Fotografie)
2009 Kulturhaus Wiesloch, (Fotografie)
2008 Kreissparkasse Kirchheim/Teck, (Malerei)
2008 Kunstverein Mannheim, EditionsKunstbörse
2007 BASF, Ludwigshafen, (Fotografie)
2007 Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim, (Fotografie)
2006 KulturWerkhaus „Zigarre“, Heilbronn, (Fotografie)
2006 Regio-Ausstellung Weldekunstpreis, Schwetzingen, (Malerei)
2005 Théatre Le Vaudeville, Brüssel, (Fotografie)
BIBLIOGRAFIE
2009 Kunst und Atelierführer Rhein-Neckar-Kreis Band 7
2008 Celeste-Kunstpreis-Katalog
2007 Ver.di Rhein-Neckar,
2005 Bristol-Myers Squibb
Kontakt: virginiamaier@web.de
Charlotte Muhler
Die Natur, mit ihren faszinierenden Strukturen, Bewegungen und Farben, steht im Mittelpunkt meiner künstlerischen Arbeit. Baumrinden, Moos und dynamisches Wasser sind hierbei, vor allem in ihrem Zusammenspiel, Kernpunkte meiner Inspiration. Die Darstellung dieser, oft unscheinbaren, Schönheit und Vielfalt erfordert sowohl Zeit zur Auseinandersetzung als auch den bewussten Ausbruch aus alltäglichen Denkgewohnheiten.
Meine künstlerische Motivation ist es, den Betrachtenden, mittels meiner Prozesse und Werke, die Natur neu erkennen zu lassen. Ein Bewusstsein für die Illusion ihrer Selbstverständlichkeit zu schaffen.
VITA
2003 geboren und lebt heute bei Heidelberg
Sept. 2022–März 2025 an der FKAM
März 2025 bis heute an der ABK Mannheim
Rainer Negrelli
Mein Zyklus LE MORT ist entstanden durch die Beschäftigung mit dem französischen Philosophen und Surrealist Georges Bataille. Als Libertain (Freigeist) waren für ihn Tod, Wahnsinn und erotische Obsessionen existenzielle Themen.
LE MORT ist die Erzählung von einer jungen Frau, deren Liebhaber plötzlich stirbt. In rasender Verzweiflung stürzt sich Marie in eine feiernde Männergesellschaft. Sie betrinkt sich bis zum Verlust jeglicher Kontrolle und lässt alles mit sich geschehen.
Am Ende stirbt sie.
Es bleibt die Sonne.
Restait le soleil
In meinen Tuschezeichnungen findet diese heftige literarische Vorlage
ihren Ausdruck:
Es sind Pinselschläge auf Papier
VITA
Geboren 1943 in Metz, lebt in Mannheim
1964–66 Werkkunstschule Mannheim
1966–68 Hochschule für Bildende Künste Berlin, Malerei
1968–70 Staatl. Akademie für Bildende Künste Karlsruhe
1970 Förderpreis der Heinrich-Zille-Stiftung, Berlin
1980 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg
1986 Stipendienaufenthalt in Swansea, Wales
1996 Arbeitsaufenthalt in New York
Seit Jahren Einzel- und Gruppenausstellungen
Seit 1989 Dozent an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar
später an der Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM)
und seit 2025 an der Akademie der Bildenden Künste Mannheim (ABK)
Von 2002 bis 2004 Dozent an der Fachhochschule für Technik und Gestaltung
Susanne Neiss
Scherben in Poesie verwandeln und emotionale Transformation ist der Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit von Susanne Neiss. Die Künstlerin arbeitet mit Gefühlen wie Angst, Wut, Enttäuschung und Trauer. Die im Augenblick empfundene Situation wird fotografiert und durch minimale Eingriffe verändert. Es entstehen Fotografien und mit Farben überarbeitete Fotografien, die die Grenze zwischen Fotografie und Malerei verschieben.
In meinen neuen Arbeiten beschäftige ich mich künstlerisch mit dem Thema Trauma und dessen Verwandlung. Dabei betrachte ich jeweils ein Stück Vergangenheit unter der Perspektive der Gegenwart, um seine destruktive Energie zu brechen. Ich möchte mit der Arbeit den entgegengesetzten Samen zum Trauma legen, der positiv auf die Gesellschaft zurückwirken kann.
PREISE UND FÖRDERUNGEN (Auswahl)
2023 Dr. Berthold-Roland-Fotokunstpreis der Ike und Berthold Roland-Stiftung und der Generaldirektion
kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
2022 und 2021 Stipendium zur Förderung der künstlerischen Praxis
des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg
2018–22 Atelierförderung der Stadt Mannheim
2017 Katalogförderung der Herbert-Weisenburger-Stiftung, Rastatt
2013 Reisestipendium der Stadt Worms für Mobile, Alabama/USA
1999 WeldeKunstpreis (1. Preis)
ARBEITEN IN SAMMLUNGEN
Landesmuseum Festung Ehrenbreitstein, Koblenz, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur
Rheinland-Pfalz, Städtische Galerie Rastatt, Regierungspräsidium Karlsruhe, SAP Walldorf, Ville de Miramas/FR, Kulturamt
der Stadt Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis, Stadt Worms
1994–98 Studium Kommunikationsdesign an der Hochschule Mannheim
2005 Gastsemester an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
Seit 2006–2021 Lehrauftrag an der Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM)
2009, 2014 Lehrauftrag/künstlerische Fotografie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
2025 Fragile, Museum für Kunst Rockenhausen
2024 Broken light, Städtische Galerie im Alten Spital, Bad Wimpfen (E, K)
Flashbacks, Oberwelt e.V. (E) i.R.d. Fotosommer Stuttgart
2023 Dr. Berthold-Roland-Fotokunstpreis, Buergyderuijtergallery, Neustadt (E)
VOR ORT, Mannheimer Kunstverein, Mannheim
Freiflächen - Espaces libres, Musée Etappenstall, Erstein/FRA
The ground may break off, Museo municipale, Marin/ESP (K)
Sail, Ein Fenster inmitten der Welt, Heinrich-von-Zügel-Haus/Wolkenhof, Murrhardt
2022 Intro, 30 Jahre Städtische Galerie Fruchthalle Rastatt und Gäste, Rastatt
Heimspiel, Port 25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
Monat der Fotografie,A Strassburg/FRA
20 Jahre Musée Etappenstall, Erstein/FRA
2021 Meridian, Association ASArt de l’art contemporaine, Straßburg/FR (E)
Momentaner Standpunkt, Galerie für zeitgenössische Kunst, Neustadt an der Weinstraße
Radiale 2020, Kunst im Kreis, Kreisarchiv Ladenburg
2020 Redrum, Kunstverein Viernheim (E)
Coronale, Kunstverein Mannheim
2019 Architekturtage Straßburg, passage de l’art, Diözese Straßburg/FR (E)
Fotografien, Kahnweilerhaus Rockenhausen (E)
Black Box(es), Casino Luxembourg, Forum d’art contemporain/LUX
2018 Deltabeben, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein (K)
Monat der Fotografie, Salon Aubusson, Straßburg/FRA
Playground, Kunstverein Schwetzingen (E, K)
2017 100 < 1000 Hundert unter Tausend, Port 25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
Städtische Galerie Fruchthalle, Rastatt (E, K)
2016 Herbert-Weisenburger-Stiftung, Rastatt (E)
Black Box(es), Faux Mouvement, Centre d’Art Contemporain, Metz/FRA
2015 Städtische Galerie Villa Streccius, Landau in der Pfalz (K)
Die Farbe Orange, Museum Eich (mit Georg Baselitz, Norbert Bisky, Henri Matisse u.a.)
2013 Gallery of the University ofAlabama, Departement of Visual Arts, Mobile, Alabama/USA (E)
Remix — 10 years in the mix, Projektraum Spor-Klübü, Berlin
2012 Fragmente, Stadtgalerie Mannheim
2010 Alice, Kunstverein Speyer (E, K)
2009 Einblicke, Galerie Erhard Witzel, Wiesbaden
Ysland, Mannheimer Kunstverein/BGN (E)
Lichtblicke, SAP, Walldorf
Deutschland Teil II, Galerie Angelo Falzone, Mannheim
2008 Fotokunst aus Rheinland-Pfalz, Kunstverein Speyer
2007 Junge Kunst 69, Heidelberger Kunstverein
2006 Anderswo, Kunstverein Trier (E)
somewhere, Projektraum Spor-Klübü, Berlin (E)
2005 Beweg Dich, TUFA | alte Tuchfabrik, Trier
2004 Galeria mx.espai, Barcelona/ESP
Maison de Heidelberg, Montpellier/FRA (E)
2002 Kunstpreis Junge Kunst, Künstlergilde Ulm
2000 Lions-Kunstpreis: Der Mensch als Möglichkeit, Museum im Schloss, Fürstenberg
1999 Emy-Roeder-Preis: Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler, Kunstverein Ludwigshafen und
Deutsch-Französisches Kunstforum d‘Art, Château de Vaudrémont, Colombey-les-Deux-Eglises/FRA (K)
WeldeKunstpreis, Kunstverein Schwetzingen (K)
Heike Penner | Atelier U6
Während des Studiums an der Freien Kunstakademie Mannheim habe ich das konzeptionelle Arbeiten kennengelernt und setze dieses seither überwiegend fotografisch um.
In meine Fotografien zu einzelnen Aspekten menschlicher Lebenswelten fließt Gehörtes, Gelesenes, Beobachtetes und Gefundenes ein. Gedanken werden in Bilder, Serien und Projekte überführt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Verhältnis des Menschen zur Natur.
Entweder begebe ich mich mit festen Fragestellungen auf Entdeckungstour und suche Antworten mit der Kamera oder ich inszeniere Situationen im Atelier. Dabei experimentiere ich mit dem Mapping per Beamer und mit Überlagerungen mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen. Um zu Serien zu gelangen, verbringe ich viel Zeit mit dem Sortieren, Gruppieren, Zusammenfügen und Trennen.
VITA
Heike Penner
geb. 1964 in Reinbek bei Hamburg,
Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ist seit 1995 die Metropolregion Rhein-Neckar
Teilnahme an Ausstellungen in der Region und überregional
seit Juli 2022 Atelierförderung der Stadt Mannheim
seit Mai 2021 Atelierraum im Atelier U6, Ateliergemeinschaft mit Birgit Jung,
Christine Druskeit und Gabi Bley
2019–2021 Ateliergemeinschaft mit Christian Patruno im Atelier DIE BOX
2015–2019 Diplom-Studium der bildenden Kunst an der
Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM)
1994–2015 MSc und Promotion in Neuropsycholinguistik, Newcastle u.T.
Durchführung von logopädischen Seminaren, Forschungsprojekten
seit 1988 Anstellung als Logopädin in Teilzeit
1985–1988 Ausbildung zur Logopädin in Marburg
1984–1985 Freiwilliges Soziales Jahr
1970–1984 Schulische Ausbildung mit Abschluss Abitur
Anna Siebert
Die Arbeiten von Anna Siebert kreisen um die Zerbrechlichkeit und Bedingtheit
menschlicher Existenz. Ihr künstlerisches Denken sucht nach Orten des Rückzugs, nach
Resonanzen mit den Dingen des Alltags. Ausgehend vom Material, vorzugsweise Papier
– seinen Grenzen, Eigenheiten und Geschichten – entfaltet sie Zeichnungen, Skulpturen
und Rauminstallationen, die ein sensibles Gleichgewicht zwischen Intuition und Struktur
schaffen.
VITA
1972 geboren in Karaganda, Kasachstan
2019–2023 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim
Lebt und arbeitet in Ilvesheim und Mannheim
GRUPPENAUSSTELLUNGEN
2025 Radiale - Kunst im Kreis, Rhein -Neckar-Kreis, Ehem. Synagoge, Walldorf
2024 Diamonds are Forever2, Port 25 - Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
Galerientage, Mannheimer Kunstverein, Mannheim
Ins offene, Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim
Formen, Port 25 - Raum für Gegenwartskunst, Mannheim
2023 OFF/FOTO Focus, FKAM, Mannheim
2022 Neue Ansichten, Raum S4, Mannheim
2021 Ich bin‘s, Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim
Ping-Pong, Kunstverein Viernheim
Claus Stolz
Seit Mitte der 1990er Jahre entwickelt Claus Stolz spezielle fotokünstlerische
Verfahren. Licht, Material, Daten, Code und Idee: Transformation, Subversion und
Irritation, Natur und Kultur - in diesem Kosmos bewegen sich Stolz’ Werkgruppen.
Mit seinen Heliografien führt Stolz die Fotografie an ihre materiellen und
konzeptuellen Ränder. Indem er über Sekunden bis Stunden hinweg
lichtempfindliches Material dem direkten Sonnenlicht aussetzt, entstehen
Bildkörper, die rein gar nichts abbilden, sondern das von Stolz gebündelte
Sonnenlicht als formgebende Kraft ins Material einschreiben. Die entstehenden
Farbverläufe, Risse, Sprünge, Kristallisationen, Hitzeschlieren und
Blasenbildungen resultieren aus einem „kontrollierten Kontrollverlust“ – Licht
wird zur künstlerischen Substanz.
VITA
Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim (1988-92) bei Gerd Lind,
Wolfang Reindel und Rolf Schneider.
Claus Stolz (*1963) lebt und arbeitet in
Mannheim
EINZEL- UND GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)
- art photo salon, Designhaus Darmstadt; Barlach Halle K, Hamburg und
Heussenstamm Galerie Frankfurt/Main (2025)
- RADIKAL, DFA-Mitglieder im Atelierhaus Altes Güteramt, Mannheim (2025)
- EMOP Berlin: RIVALS - PHOTOGRAPHY VS. PROMPTOGRAPHY, Photo
Edition Berlin C/O Galerie Guelman und Unbekannt (2025)
- Kunst in den Gewölben, Kunstverein Germersheim (2024)
- Two Decks NETWORX, Künstlerhaus Dortmund (2024)
- Zweifelhafter Natur, Haus am Werderplatz, Heidelberg (2024) (E)
- Sie haben das Recht zu schweigen, Galerie im Tulla, Mannheim (2024) (E)
- Vermessungen, PORT25 Raum für Gegenwartskunst, Mannheim (2023) (K)
- VOR ORT, Mannheimer Kunstverein (2023) (K)
- Analog Total, Grassi Museum Leipzig (2022) (K)
- Reflektor, Neue Sächsische Galerie Chemnitz und TUFA Trier (2022 und 2023)
- Lichtecht, Edgar Lissel und Claus Stolz, Port25 Raum für Gegenwartskunst,
Mannheim (K)
- Materie ist Möglichkeit, Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen (2020) (E)
- Chamber Play, Galerie Oberwelt, Stuttgart (2019)
- Velbuele, Myriam Holme und Claus Stolz, Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden
(2017)
- ICHDUERSIESES, Delegierte Kunstwerke, Kunstverein Ludwigsburg, (2017) (K)
- Timelines, Kunstverein Ludwigshafen (2016)
- Lichtbild und Datenbild, Museum im Kulturspeicher Würzburg (2015) (K)
- Ein Gramm Licht, Museum Industriekultur Nürnberg (2014) (K)
- Claus Stolz Heliografien, Kunstverein Trier (2014) (E)
Diverse Einzel-und Gruppenausstellungen in der Galerie Photo Edition Berlin.
(K) Katalog (E) Einzelausstellung
BUCHPUBLIKATIONEN u.a.:
- Kammerspiel (2022), Sunburns (2009), beide im Kehrer Verlag, Heidelberg
- Photosphären, mit Edgar Lissel (2021)
- Claus Stolz, Mannheimer Kunstverein (2000)
Aktueller TV-Beitrag beim SWR vom 28.01.2024: Fotografie wird Kunst – Claus
Stolz und seine irrealen Bilder von Lothar Zimmermann
- Seit 2016 Dozent für Fotografie und Grundlagen der Wahrnehmung an der
Freien Kunstakademie Mannheim / jetzt ABK Mannheim
- Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA) und der Deutschen
Gesellschaft für Photographie (DGPh e.V.)
KONTAKT
Web: www.clausstolz.de
Mail: info@clausstolz.de
Ricarda Strammer
An der Schnittstelle zwischen Handarbeit und bildender Kunst, zwischen der häuslichen und
professionellen Welt bewegt sich meine Arbeit. Es ist ein Aufzeigen und Hinterfragen der
Stereotypen, die textile Kunst belasten und gleichzeitig ein Aufzeigen der Möglichkeiten, die sie
uns bietet. „274 Reihen“ ist eine persönliche Erforschung in das Thema Weiblichkeit und
(textile) Kunst. Eine traditionsreiche, weiblich geprägte Technik wie das Stricken wird hier
abstrakt interpretiert und spielt mit einer Balance aus Ordnung und Unordnung, aus Regeln und
Freiheit, und sucht nach seinen Grenzen. Wie weit kann ich Weiblichkeit verfremden? Wie weit
kann ich mich von den Regeln abwenden, bevor sie nicht mehr anerkannt wird? Mit diesem
Werk lade ich ein, diese Themen gemeinsam zu betrachten.
VITA
Geboren in Mannheim, 2002, lebe und arbeite ich seither hier in der Region.
Aus einer frühen
Faszination am Zeichnen wurde bald ein Kunststudium, beginnend 2022 an der FKAM, welches
ich nun an der ABK fortführe.
Hier hat sich meine künstlerische Praxis über die Jahre vom
Zeichnen als Ausgangspunkt hin zu bildhauerischen und installativen Arbeiten entwickelt.
Viele
dieser Arbeiten entstehen im Rahmen textiler Kunst als Häkel-, Strick- oder Webwerke und
beschäftigen sich mit Themen wie Sexismus, Identität und Selbstwahrnehmung in der Kunst
sowie in unserem alltäglichen Leben.
STUDIUM
FKAM September 2022 bis März 2025
ABK seit September 2025
Motz Tietze
Ich arbeite überwiegend in plastischem Bereich, mit Stahl und verwandten Materialien.
Neben den "kleinen Arbeiten" in dieser Ausstellung, habe ich viele große Plastiken im öffentlichen Raum,
Kunst am Bau, ect. realisiert.
Die hier gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit der Eigendynamik eines willkürlichen Systems.
Von dieser "Momentaufnahme" aus kann nur ein Wachsen oder Zerfallen der Ansammlung folgen. Selbstorganisation.
Ein langjähriger Bereich meiner Tätigkeit findet sich im Bereich Theater:
Raumgestaltung, Bühnenbau für Schauspiel und Tanztheater.
Konstantin Voit
Konstantin Voit besitzt die größte Schablonensammlung der Welt mit rund 10.000 Exemplaren. Ausgehend davon entwickelt er Bildserien, um die Möglichkeiten von Malerei auszuloten, die stets in Bezug zum verwendeten Werkzeug der Schablone stehen.
Malschablonen gibt es seit der Kaiserzeit, ihre Blüte erlebten sie in den 1970er-Jahren als Plastikspielzeug. Die moderne Form ist das Schablonenbuch.
Schablonen können klein wie eine Streichholzschachtel sein, oder groß wie ein Schulranzen, am häufigsten finden sich Schablonen im DIN A4-Format, davon sind mittlerweile gut 400 Stück bekannt.
In der Serie Equinox (seit 2009) werden mit Hilfe eines Zeichenprogramms jeweils bis zu sechs Schablonen in mittlerweile 59 Serien à 119 Bildern durch die Kombination von Fläche und Kontur in nahezu abstrakte Bildwelten verwandelt, die gezeigten Regenbogen-Bilder entstammen der Serie Equinox 52.1.
VITA
Konstantin Silvester Voit
geb. am 31. Dezember 1964 in Mannheim-Neckarau,
lebt und arbeitet in Mannheim, Ludwigshafen am Rhein und Worms,
Kunststudium an der HFBK Hamburg (Prof. Sigmar Polke, Mike Hentz)
Lehrtätigkeit an der FKAM von 2003 - 2015
AUSSTELLUNGEN
seit 1986 ca. 300 Ausstellungen im In- und Ausland (USA, China, Frankreich, Belgien, Polen, Luxemburg), darunter Museum Weserburg Bremen, Kunsthalle Emden, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt, Arp Museum Bahnhof Rolandseck Remagen, mpk | Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kunsthalle Mannheim, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Art Frankfurt, Art Karlsruhe, Badischer Kunstverein Karlsruhe, Künstlerverein Walkmühle e.V. Wiesbaden, Mannheimer Kunstverein.
KONTAKT
www.malfabrik.de
Michael Volkmer
Michael Volkmer geht es um das Erkunden von Möglichkeiten im Raum und deren Wahrnehmung. Er bezieht sich auf die spezifischen und unterschiedlichen Vorgaben von Orten oder Situationen und schafft es mit seinen Eingriffen zum einen, den Raum selbst zur Sprache zu bringen und zum anderen, dessen Selbstverständlichkeit aufzubrechen und zuvor kaum beachtete Eigenschaften hervorzuheben. Durch den Aufbau von Spannungsfeldern und Assoziationsebenen wird der Betrachter Teil der Inszenierung und sieht sich zur künstlerischen Intervention in Bezug gesetzt.
Die Arbeiten Volkmers haben exemplarischen Charakter, sind oft streng und präzise, jedoch ohne didaktische Attitüde und trotz einer überbordenden Lust am Experiment ästhetisch anspruchsvoll.
Prof.Hans Gercke, Heidelberg
VITA
Geb. 1966 in Ludwigshafen, lebt in Winnweiler
coop mit Eric Carstensen als superart.tv
Stipendien: Dt.-Fr.Kulturrat, Konrad-Adenauer-Stiftung,
Kulturwerk BildKunst, Arbeitsstip. Schweiz
Preise: Pfalzpreis für Bildende Kunst, Mahnmal Zwangssterilisation,
Skulpturenufer Remagen, Weldepreis
Ausstellungen: MPK Kaiserslautern, Ludwigmuseum Koblenz, Kunstverein Mannheim,
Biennale Dresden, Augustinermusem Freiburg,
Kunsthaus Essen, E-Werk Freiburg, Forum für Künste Hannover,
Galerie Transit Mechelen (B), St. Florian Linz (A),
Conseil Cultural de Bourgogne (F),Cité des Arts Paris (F), Art Phalanx Wien (A),
Streetlevel (CH), Kunstverein Kopenhagen (DK), Beyoglu bir sahne (TR)
KONTAKT
Web: www.michael-volkmer.de
Mail: info@michael-volkmer.de
Stefanie Buffy Werner
Mehr die Kunst für sich sprechen lassen.
Reizvoll findet Werner die Auseinandersetzung mit Materialien, die erst auf den zweiten oder dritten Blick ihren Ursprung offenbaren. Dabei arbeitet sie über Monate und Jahre akribisch an Themen, die sie immer weiter treibt. Sei es die aus VHS-Tapes gehäkelte Objekt-Serie Outtakes, oder ihre Zeichnungen "Manie-Projekte", bei der sie kleine Kreise an und auf kleine Kreise setzt. Es geht um Wiederholung, um Serielles, aber auch um Sein und Schein.
VITA
lebt und arbeitet in Winnweiler/Pfalz und Ludwigshafen/Rhein
1966 geboren in Ludwigshafen am Rhein
1972 bis 1992 Schulen in und um Ludwigshafen
1980 bis 1990 Kunstkurse als Jugendliche
1993 Winterakademie Fotografie BBK Mannheim
1994 bis 1996 Freie Kunstakademie Mannheim
2000 bis 2003 Mediendesign und Beratung IHK Ludwigshafen
seit 2020 Dozentin oder Assistenz im Wechsel mit Michael Volkmer an der Sommerakademie Marburg - Upcycling Art
seit 2022 Kuratorische Leitung FCK-Museum Kaiserslautern
Annalena Winkler
Annalena Winklers Arbeiten bewegen sich zwischen Reduktion und
Andeutung. In ihren Zeichnungen entstehen durch das Entfernen von
Graphit Bildwelten, in denen Fragmente von Landschaften, Formen, und
Schatten auftauchen, ohne sich vollständig zu offenbaren. Skulpturen aus
Paraffin und Fundstücken wirken wie fragile Abbilder der Natur –
transparent, brüchig und zugleich wandelbar. Immer im Spannungsfeld von
Stabilität und Vergänglichkeit, von Original und Replik.
VITA
1992 geboren in keltern bei pforzheim, lebt und arbeitet in mannheim
seit 2022 studium der freien kunst an der freien kunstakademie mannheim /
akademie der bildenden künste mannheim
AUSSTELLUNGEN
06/25 sommermixtape, galerie strümpfe jungbusch, mannheim
06/25 n1 zwischennutzung/ abkmannheim, stadthaus n1, mannheim
05/25 ...and beyond the infinite, galerie toolbox wedding, berlin
05/25 anonymous drawings hyperculturalpassangers, hamburg-vedddel
11/24 offene ateliers, fkam, mannheim
11/24 anonyme sachlichkeit, zeitraumexit, mannheim
11/24 anonymous drawings, kunstraum kreuzberg, berlin
06/24 sommeraustellung, freie kunstakademie, mannheim
06/24 ins offene, galerie alte turnhalle, bad dürkheim in der pfalz
05/24 blickwinkel, raums417 ehemalige stadtgalerie, mannheim
04/24 art-vg edenkoben, edenkoben in der pfalz
06/23 sommerausstellung, freie kunstakademie, mannheim
12/23 fragmente, galerie hafemann, wiesbaden
KONTAKT
Annalena Winkler
Mail: annalena.winkler@posteo.de
Michael Witlatschil
Witlatschils Werke, die aus stabilen Eisenpfählen bestehen, die auf angeschrägten Spitzen stehen, versetzen den Betrachter in Staunen und veranlassen ihn nach einem Trick zu suchen, der diese wackelige Angelegenheit zu einem feststehenden Objekt macht. Die Balance, das Verhältnis von Gewicht, Last, Zug und Druck ist für Witlatschil von grundsätzlicher Bedeutung. Die Skulpturen stehen, nachdem Witlatschil sie in Konzentration und Ruhe selbst im Ausstellungsraum aufgebaut hat, in einem Schwebezustand zwischen Gleichgewicht und festem Stand.
Quelle Wikipedia
VITA
Michael Witlatschil wurde 1953 in Westfalen geboren. Studierte von 1973 bis 1977 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Emil Schumacher und Horst Egon Kalinowski. Von 1979 bis 1981 setzte er sein Studium an der Kunstakademie Münster bei Timm Ulrichs fort. Seit 1978 sind die ersten freistehenden, destabilen Skulpturen entstanden, mit denen er bekannt geworden ist.
Quelle Wikipedia
Bildergalerie
Gabi Bley
o.T., 2024
Monodrucke/Mixed Media, verschiedene Größen
Eric Carstensen
Laurence & Frank, 1995/2025,
C-Print-Unikate, zerschnitten & gerahmt,
je 4 x 70 x 70cm,
Christine Druskeit
Quadrate I, 2025,
Spielzeugstecksteine,
20,8 x 20,8 x 5,4 cm
Immanuel Eiselstein
o.T., 2020
Stahlblech, geschnitten und gefaltet
100 x 100 cm
Julia Gutkina
ohne titel (bruch III), 2022
Tusche/Kreide auf Papier
36 x 48 cm
© Julia Gutkina &
VG Bild Kunst
Fritzi Haußmann
CUTS, 2023
raumbezogene Installation, vernähte Gummischläuche, Nylon, Lack,
KV Marburg
Bildnachweis: Hardy Müller
Alexander Horn
„Impulskontrolle: Tohuwabohu VI“, 2024,
Acryl/Leinw.,
100 x 120 cm.
Foto: Dorothea Burkhardt (VG Bild)
Birgit Jung
Un mondo lontano VI, 2025-35
Kathleen Knauer
Detailansicht: verschiedene selbst hergestellte Tinten
Gerd Lind
o. T. (Rot/Grau/Weiß und Streifen), 1992 (M107),
200 x 200 cm
Virginia Maier
Identität 1,
Fotografie
Charlotte Muhler
Landwirtschaft, 2025
Analoge Fotografie,
30 x 40 cm
Rainer Negrelli
LE MORT
Paris, 2023
70 x 100 cm
Susanne Neiss
Aurora borealis, 2024,
Fotografie,
60 x 40 cm
Heike Penner
110 XVII, 2025
Anna Siebert
o.T. ( Kopfsteinplaster), 2025
Größe variabel,
einz. Stein 18 x 18 x 14 - 7 cm
Packpapier, genäht
Claus Stolz
Sonne #410, 2025,
Heliografie, Ausstellungsprint/
Unikat,
252 x 252 cm.
Verschiedene Formate/Editionen (auf Anfrage)
Ricarda Strammer
„274 Reihen“, 2025,
Strick
Motz Tietze
aus der Serie:
Klang und System, 2023-24,
Stahl,
70 x 30 x 30 cm
Konstantin Voit
BASKETBALL, 2015,
(Serie: Equinox 52.2),
Acryl auf Leinwand,
80 x 60 cm
Michael Volkmer
Opelisk, 2010
MDF, Radzierblenden, Lack
247 X 70 X 70 cm
Stefanie Buffy Werner
Outtakes (1), 2022,
VHS-Tape gehäkelt,
Größe/ Höhe variabel
2,00 m breit x 3,00m
Annalena Winkler
lump, 2024,
Paraffin, Fundstücke, Papier, Gips, Pigment, Mischtechnik,
ca. 35 cm x 23 cm
x 23 cm
Michael Witlatschil
Katze, 2005,
Gouache auf Tischlerplatte,
109 x 130 x 5 cm